Rodel-debakel in cortina: lochs medaillenträume platzen, langenhan auf kurs
- Rodel-olympia mailand cortina 2026: analyse des enttäuschenden starts von felix loch
- Lochs schwache leistung: analyse von geisenberger
- Langenhan überrascht in topform
- Geisenbergers einschätzung: lochs chancen sind gering
- Langenhan kämpft mit den schmerzen
- Ausblick auf den finalen durchgang
- Weitere interessante themen
Rodel-olympia mailand cortina 2026: analyse des enttäuschenden starts von felix loch
Die Olympischen Winterspiele in Mailand Cortina 2026 haben für den dreifachen Olympiasieger Felix Loch einen herben Rückschlag erlebt. Nach den ersten beiden Durchgängen im Rodel-Einsitzer liegen seine Medaillenchancen in weiter Ferne. Eurosport-Expertin Natalie Geisenberger analysiert das Debakel und schätzt die Chancen des deutschen Rodel-Stars realistisch ein.
Lochs schwache leistung: analyse von geisenberger
„Felix hat den ersten Lauf ziemlich verhauen“, so Geisenberger nach dem ersten Wettkampftag. Sie bemängelte einen Fehler im Start und einen größeren Aussetzer in der Ausfahrt vier. „Ärgerlich, dass das ausgerechnet heute passiert, weil er im Training so konstant gefahren ist.“ Der zweite Lauf war zwar besser, aber laut Geisenberger nicht überzeugend genug. Insgesamt habe es ihm an hundertprozentiger Leistung gefehlt.

Langenhan überrascht in topform
Im Gegensatz zu Loch präsentiert sich Max Langenhan in beeindruckender Form. Nach zwei starken Läufen, inklusive Bahnrekord, liegt der Weltmeister auf Goldkurs. Der zehn Jahre jüngere Langenhan distanziert Loch bereits um 0,919 Sekunden. Seine Leistung ist umso bemerkenswerter, da er vor dem Wettkampf mit Nackenproblemen zu kämpfen hatte.

Geisenbergers einschätzung: lochs chancen sind gering
„Die Medaillenchancen für Felix sind nicht hoch“, urteilte Geisenberger. Sie sieht seine einzige Chance darin, dass andere Athleten Fehler machen. „Ich glaube nicht, dass Felix hofft, dass jemand anders einen Fehler macht – aber, wenn ich ehrlich bin, sehe ich das als seine einzige Chance.“ Dennoch betonte sie, dass im Eiskanal von Cortina d’Ampezzo „wahnsinnig schnell“ sehr viel passieren kann.
Langenhan kämpft mit den schmerzen
Die Verletzung könnte für Langenhan sogar von Vorteil sein, analysierte Geisenberger. „Er muss seinen Körper wettkampffähig kriegen. Vielleicht hilft es ihm, gar nicht so viel nachzudenken.“ Sie erinnerte sich an ihre eigenen Erfahrungen mit Schmerzen während Wettkämpfen: „Ich kenne die Situation, dass man die Nacht mit einer halben Hand an der Goldmedaille verbringen muss und meine Nächte waren immer schlimm. Vielleicht hilft ihm das sogar, dass die Schmerzen ihn ablenken, worum es gerade eigentlich geht.“
Ausblick auf den finalen durchgang
Am Sonntag entscheidet sich, ob Langenhan die Schmerzen ausblenden und in Energie für einen möglichen Olympiasieg umwandeln kann. Geisenberger erwartet ein spannendes Finale, live bei Eurosport und HBO Max. Die Rodel-Wettbewerbe versprechen weiterhin Hochspannung und Überraschungen.
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