Riquelme trotzt citys warnung: haaland-poker geht weiter!

Ein Schock für die Fußballwelt: Während Manchester City mit Nachdruck vor Gericht droht, bleibt der Kandidat Enrique Riquelme bei seinem Coup. Der Deal um Erling Haaland und Rodri für 2026-2027 steht – zumindest laut notarieller Urkunde – in Stein gemeißelt. Doch was steckt wirklich hinter dieser Zitterpartie?

Die reaktion aus manchester: admonition und juristische drohungen

Die offizielle Reaktion des Manchester City Football Clubs ließ nicht lange auf sich warten. Nach der Veröffentlichung von Riquelmes Plänen in der Sendung „El Hormiguero“ dementierte der Verein die Existenz jeglicher Absprachen vehement und kündigte rechtliche Schritte an, um die unautorisierte Nutzung von Erling Haalands Bild zu unterbinden. Ein üblicher Schachzug im Poker um Top-Talente, so scheint es.

Doch Riquelmes Lager lässt sich nicht beirren. Vielmehr wird die juristische Drohung mit einer gewissen Gelassenheit aufgenommen. Der Kern der Angelegenheit liegt in einer notariell beglaubigten Urkunde vom 3. Juni, in der Riquelme sich „de facto und unwiderruflich“ dazu verpflichtet, Haaland und Rodri für die Saison 2026-2027 zum Real Madrid zu lotsen. Der Clou: Sollte Riquelme sein Versprechen brechen, muss er persönlich aus seinem Privatvermögen die vollen jährlichen Mitgliedsbeiträge aller socios des Vereins zahlen. Eine gewagte Wette, die das Risiko unterstreicht, sollte er scheitern.

Ein coup á la florentino? die parallelen zu figo

Ein coup á la florentino? die parallelen zu figo

Die Situation erinnert unweigerlich an die turbulenten Zeiten rund um die Wahl von Florentino Pérez im Jahr 2000. Damals versprach der Kandidat den Verpflichtung von Luis Figo, dem Starspieler des FC Barcelona, und löste damit eine regelrechte Transfer-Sensation aus. Figo selbst stritt die Pläne öffentlich ab und kündigte an, beim FC Barcelona bleiben zu wollen. Doch drei Wochen später landete er im Bernabéu. Ein Beweis dafür, dass Wahlkampfversprechen oft eine eigene Dynamik entfalten.

Riquelme setzt auf eine ähnliche Strategie, nur eben mit einem entscheidenden Unterschied: Die notarielle Beglaubigung. Dies ist kein Abkommen mit Manchester City, sondern eine persönliche Verpflichtung gegenüber seinen Anhängern. Er verspricht, Haaland und Rodri zu holen – und steht im Falle eines Scheiterns mit seinem eigenen Vermögen dafür gerade. Die Reaktion von City, die weiterhin die Nichtexistenz einer Ausstiegsklausel beteuert, ändert daran nichts.

Die Urnen entscheiden. Und sollten sie Riquelme zum Präsidenten wählen, dann wird die Welt der Fußballfans Zeuge eines Transfers, der die Transfermarktgeschichte neu schreibt. Die Frage ist nicht, ob es möglich ist, sondern ob Manchester City bereit ist, die Konsequenzen zu tragen, sollte Riquelme sein Wort halten. Die Spannung steigt.