Rekordjagd in frankfurt: ringer und fitwi stellen ansprüche!

Frankfurt fiebert dem Marathon entgegen – und dieses Mal scheinen die Zeichen auf einen deutschen Rekord zu stehen. Richard Ringer und Samuel Fitwi, zwei Schwergewichte des deutschen Langstreckenlaufs, haben ihre Ambitionen für den letzten Oktober-Sonntag deutlich gemacht: Sie wollen die Bestmarke von Amanal Petros knacken. Ein Duell, das die Laufszene in Atem hält.

Die lange tradition des frankfurter marathons

Die lange tradition des frankfurter marathons

Der Frankfurter Marathon ist kein Unbekannter, wenn es um deutsche Rekorde geht. Erinnern wir uns an 2015, als Arne Gabius mit einer beeindruckenden Leistung die nationale Bestzeit aufstellte. Nun wollen Ringer und Fitwi an diesem Erfolg anknüpfen und die Geschichte des Marathons erneut schreiben. Die Veranstalter haben alle Hände auf Deck, um den beiden Athleten optimale Bedingungen zu bieten.

Samuel Fitwi, der ehemalige deutsche Rekordhalter, und Richard Ringer, der Europameister von 2022, bilden ein starkes Duo. Beide kennen die Strecke bereits, wobei Ringer als Tempomacher im Jahr 2018 bereits Erfahrungen sammeln konnte. „Frankfurt hat eine superschnelle Strecke“, betont Fitwi, und unterstreicht damit die Aussagen des neuen Veranstalters, Hugh Brashes.

Die aktuelle Bestmarke von Amanal Petros (2:04:03 Stunden) ist das klare Ziel. Fitwi und Ringer stehen aktuell auf den Rängen zwei und drei der deutschen Bestenliste, was ihre Ambitionen zusätzlich befeuert. Fitwi steigerte seinen persönlichen Rekord vor kurzem auf 2:04:45 Stunden, während Ringers Bestmarke bei 2:05:46 Stunden liegt. Sein Auftritt beim Boston-Marathon zeigte jedoch, dass noch mehr möglich ist.

Doch es ist nicht nur die persönliche Bestzeit, die im Vordergrund steht. „Plan ist es, so lange wie möglich als größere Gruppe zu laufen. Das motiviert noch mehr“, so Ringer. Die Konkurrenz spornt an und treibt die Athleten zu Höchstleistungen. Ein Showdown zwischen den beiden ist nicht ausgeschlossen – und könnte genau das Salz in der Suppe sein.

Neben dem deutschen Rekord winkt auch der Sieg im Gesamtklassement. Renndirektor Jo Schindler verspricht beste Rahmenbedingungen und träumt davon, „wieder deutsche Marathongeschichte schreiben“ zu können. Schließlich blieb in Frankfurt bisher nur Wilson Kipsang (2011, 2:03:24 Stunden) unter der magischen Zwei-Stunden-Marke. Und wer weiß, vielleicht gelingt es einem der beiden deutschen Topläufer, diese Marke zu übertreffen.

Die Vorfreude auf den Marathon steigt, und die Teilnehmerzahlen sprechen für sich: Bis Dienstag waren bereits knapp 13.900 Meldungen eingegangen. Die Organisatoren wollen das Limit auf 20.000 erhöhen, was einen neuen Rekord bedeuten würde. Die Spannung ist kaum zu überbieten – Frankfurt wird ein Marathon, der in die Geschichte eingehen könnte.