Red Bull setzt auf Liam Lawson beim Heimrennen nach Hadjars Verletzung
Zandvoort. Red Bull hat Liam Lawson für den Grand Prix der Niederlande nominiert, nachdem Isack Hadjar sich eine Handgelenksverletzung zugezogen hat. Alan Peterson, Teamchef von Racing Bulls, bestätigte, dass Arvid Lindblad, obwohl als möglicher Kandidat gehandelt, nicht in Betracht kam.
Lindblad wird geschützt, Lawson als erfahrene Option
„Lindblad befindet sich noch in seiner Rookie-Saison und wir möchten, dass er sich auf seine Leistung konzentriert. Es war keine Diskussion“, erklärte Peterson gegenüber F1. Im Gegensatz zu früheren Vorgehensweisen, bei denen junge Talente frühzeitig ins kalte Wasser geworfen wurden, verfolgt Red Bull nun einen vorsichtigeren Ansatz mit Lindblad.
Lawson hingegen hat bereits in der Vergangenheit für Red Bull in der Formel 1 Erfahrungen gesammelt. Sein Debüt im Jahr 2023 erfolgte ebenfalls als Ersatz für Daniel Ricciardo bei AlphaTauri. Nach enttäuschenden Leistungen in den ersten beiden Rennen der letzten Saison wurde er zurück zu RB versetzt, um Yuki Tsunoda Platz zu machen. In dieser Saison zeigte er jedoch deutliche Verbesserungen und etablierte sich als einer der stärksten Fahrer außerhalb der Top-Teams.

Tsunoda als Reservist, Lawson als logische Wahl
Yuki Tsunoda, der offizielle Testfahrer von Red Bull, blieb diesmal außen vor. Peterson begründete die Entscheidung von Red Bull mit Lawson's aktueller Form: „Es ist am sinnvollsten, auf Liam zu setzen. Er ist ein Red Bull-Pilot und hat sich dieses Jahr klar verbessert.“ Er betonte zudem die Rolle von Racing Bulls als Talentschmiede in der Formel 1.