Real zaragoza: arantegui stellt transferpläne vor – vallejo kein thema
Zaragoza – Die Gerüchteküche um den Real Zaragoza brodelt, und Sportdirektor Lalo Arantegui hat in einer Pressekonferenz Einblicke in die aktuellen Transferaktivitäten gegeben. Während die Verpflichtung von Ander Herrera als nahezu perfekt vermeldet wurde, schlug Arantegui einen deutlichen Strich durch die Hoffnung auf die Rückkehr von Jesús Vallejo.
Neuzugänge im fokus: herrera steht vor dem abschluss
Die Verantwortlichen in Zaragoza scheinen auf Kurs bei der Verpflichtung von Ander Herrera zu sein. „Alles ist so, wie wir es uns wünschen“, erklärte Arantegui, ohne jedoch konkrete Details zum Zeitpunkt der offiziellen Bekanntgabe preiszugeben. Es deutet sich an, dass der Transfer in Kürze vollzogen wird, und die Fans können sich auf die Rückkehr des Spielers freuen. Francho Serrano, ein weiterer potentieller Neuzugang, soll ebenfalls großes Interesse zeigen, allerdings müssen hier noch die sportlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen.
Arantegui betonte jedoch, dass in den nächsten Tagen keine weiteren Spieler hinzukommen werden. Stattdessen will man abwarten, welche Möglichkeiten sich im weiteren Verlauf des Transferfensters ergeben. Sein Ziel ist es, dass Trainer Miguel Ángel García „im Idealfall 80 Prozent der Mannschaft bereits in der Vorbereitung zur Verfügung stehen.“

Abgänge und kaderplanung: geduld ist gefragt
Auch bei den Abgängen zeigt sich Zaragoza pragmatisch. Arantegui bestätigte, dass es reges Interesse von anderen Vereinen an Spielern gibt, betonte aber, dass Verkäufe nur bei Erfüllung der geforderten Preisvorstellungen zustande kommen werden.
Ein besonderes Augenmerk gilt der Situation von Ale Gomes, dessen Vertrag bis zum 1. Juli der Vorbereitungszeit geklärt werden soll. „Wir werden alle Parteien anhören und sicherstellen, dass die Interessen des Vereins gewahrt bleiben“, so Arantegui.

Nachwuchsförderung im fokus: neue strukturen und entwicklung
Neben der Kaderplanung setzt Zaragoza verstärkt auf die Entwicklung eigener Talente. Es wurden „große strukturelle Veränderungen“ im Nachwuchsbereich vorgenommen, mit dem Ziel, die individuelle Förderung der Spieler, sowohl physisch als auch spielerisch, zu intensivieren. Das Ziel ist es, ein klares Spielsystem zu etablieren, ein „ADN de juego“, das sich durch die gesamte Jugendabteilung zieht und langfristig zum Erfolg des Vereins beitragen soll. Der Verein investiert massiv in den eigenen Nachwuchs.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Klärung der Verhältnisse rund um Kosa, der derzeit noch bis zum 30. Juni an Kosice ausgeliehen ist. Ein Verbleib in der Slowakei ist durchaus möglich. Die Gehaltszahlungen verliefen zwar kurzzeitig etwas holprig, doch Arantegui versicherte, dass dieses Problem kurzfristig behoben werden wird.
Die Hoffnung auf eine Rückkehr von Jesús Vallejo schwindet indes zusehends. „Aujourd'hui, ist er keine Option“, stellte Arantegui unmissverständlich klar.
Die Neubesetzung des Postens des Generaldirektors bleibt vorerst unbesetzt. „Sobald wir einen Generaldirektor haben, wird dies sicherlich helfen“, so Arantegui, der sich auf die bevorstehende Saison und die Herausforderungen im Transferfenster konzentriert.
Die Remodelierung des Sportgeländes liegt außerhalb der Zuständigkeit des Vereins, obwohl Arantegui sich hierfür wünscht. Er betont jedoch die Bedeutung einer produktiven Arbeit im eigenen Nachwuchsleistungszentrum.
