Real sociedad: patzt champions-traum durch späte gegentore!

Verloren, verschenkt, verpennt: Die Real Sociedad hat in Vallecas zwei entscheidende Punkte gegen Rayo Vallecano liegen lassen, die den Traum von der Champions League-Qualifikation in weite Ferne rücken lassen. Ein bitteres Ende einer verkorksten Schlussphase, die nun für viel Unmut in San Sebastián sorgt.

Die verlorene zeit: ein muster bei der real sociedad

Die verlorene zeit: ein muster bei der real sociedad

Es war bereits die dritte Spielpartie in den letzten neun, in der die Baseler Punkte durch späte Gegentreuer verpassten. Die Entscheidung fiel in der 99. Minute, als Rayo Vallecano den Ausgleichstreffer zum 3:3 erzielte. Dabei hatte die Real Sociedad durch einen Elfmeter von Mikel Oyarzabal zuvor in Führung gegangen, nachdem ein umstrittener Pfiff von Schiedsrichter Guzmán Mansilla und die anschließende VAR-Überprüfung den Treffer von Pedro Díaz annulliert hatten. Ein entscheidender Moment, der das Momentum komplett verschob.

Doch die Probleme liegen tiefer. Bereits vor zwei Spieltagen gegen Deportivo Alavés kassierte die Real Sociedad einen späten Ausgleich in der 97. Minute. Und auch gegen den FC Oviedo vor knapp einem Monat wurde ein 3:2-Sieg durch ein weiteres spätes Tor zum 3:3 vereitelt. Sechs verlorene Punkte in nur drei Spielen – eine unglaubliche Statistik, die die Nerven der Fans strapaziert.

Die Verlierer hätten mit einem Sieg in Vallecas bis auf drei Zähler an den FC Betis herankommen können, der seine Partie gegen die Real Sociedad in Anoeta bestreiten muss. Doch nun scheint die Chance vertan. Trainer Imanol Alguacil und sein Team müssen sich fragen, wie es kommen konnte, dass die Mannschaft in den Schlussminuten so einbrach und die Kontrolle über die Partie verlor.

Die Frage, die sich nun stellt, ist, ob die Real Sociedad die mentale Stärke besitzt, um diesen Rückschlag zu verkraften und sich zurückzukämpfen. Die Champions-League-Plätze sind hart umkämpft, und jeder Punktverlust wiegt schwer. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob die Baseler aus ihren Fehlern lernen und den Abwärtstrend stoppen können. Die Fans hoffen es – denn der Traum von der Königsklasse ist noch nicht ganz gestorben, auch wenn die Zeichen aktuell düster stehen.