Real sociedad: ex-trainer francisco zeigt größe im erfolg!
Ein Raunen ging durch die Sánchez-Pizjuán, als die Real Sociedad den Copa del Rey triumphierte. Doch während die Fans jubelten, sprach ein Mann über das, was gewesen war – und zeigte dabei bemerkenswerte Größe. Sergio Francisco, der im Dezember überraschend seinen Trainerposten verlor, gratulierte seiner ehemaligen Mannschaft von Herzen.

Der abschied ohne bitterkeit
Francisco betonte in einem Interview bei ‘La hora de Tito’ auf Radio MARCA Donostia, dass er keinerlei Groll hegt. “Ich habe keinen Groll gegen Real, überhaupt nicht. Die Real Sociedad ist ein Teil meines Lebens.” Seine Worte zeugen von einer Professionalität und einem Respekt, die in der oft hitzigen Welt des Fußballs selten sind. Er räumte ein, dass die letzte Phase seiner Amtszeit nicht optimal verlief, betonte aber, dass die gesamte Zeit, die er im Verein verbrachte, äußerst wertvoll und erfüllend war.
Es ist erstaunlich, wie er auch auf die Monate als Trainer des ersten Teams zurückblickt. “Ich fühle mich privilegiert, die Real Sociedad trainiert zu haben,” so Francisco. “Das Umfeld, das fantastische Kabinett, die Atmosphäre in Anoeta und die Menschen, die mich weiterhin freundlich grüßen – all das ist unbezahlbar.”
Doch der ehemalige Coach ist sich bewusst: Der Triumph im Copa del Rey ist nicht seine Leistung. “Ich fühle mich nicht besonders an diesem Pokal beteiligt. Wir haben die ersten beiden Runden gemeistert, aber der schwierigste Teil lag sicherlich vor anderen.” Er verriet, dass er zwar eine Eintrittskarte für das Finale in Sevilla besaß, das Spiel aber lieber im Fernsehen verfolgte – voller Nerven und Freude. “Vor allem die Spieler haben diesen Erfolg verdient”, sagte er.
Francisco, der die Real Sociedad in Fleisch und Blut getragen hat, zeigt damit ein seltenes Maß an Sportlichkeit und Demut. Sein Verhalten ist ein Beispiel dafür, wie man mit sportlicher Niederlage umgeht und gleichzeitig den Erfolg des eigenen Teams genießt. Die Real Sociedad kann sich glücklich schätzen, einen solchen Menschen in ihren Reihen gehabt zu haben.
