Real madrid im chaos: fehlentscheidung bei trainer alonso gefährdet cl-teilnahme

Alonsos euphorie und der rasche fall

"Wir schlagen ein neues Kapitel auf, und ich spüre, dass der Verein und die Fans geeint sind. Wir haben eine großartige Mannschaft, fantastische Spieler und enormes Potenzial." So enthusiastisch begann Xabi Alonso (44) im Sommer 2025 seine Zeit als Trainer von Real Madrid. Diese Worte sind jedoch nur neun Monate alt. Das vermeintliche "neue Kapitel" unter Alonso endete schnell, und nun droht auch seinem Nachfolger ein Super-GAU. Nach Alonsos überraschendem Rauswurf steht Álvaro Arbeloa (43) bereits massiv unter Druck.

Arbeloa unter druck: cl-teilnahme gefährdet

Arbeloa unter druck: cl-teilnahme gefährdet

Das Weiterkommen ins Achtelfinale der Champions League ist alles andere als sicher. Der frühe Trainerwechsel wird zunehmend fragwürdig. Schon zur Zeit von Alonsos Entlassung im Januar wirkte die Entscheidung überhastet. Real befand sich zu diesem Zeitpunkt auf dem zweiten Tabellenplatz in La Liga, nur vier Punkte hinter dem FC Barcelona. Zudem hatten sie die drei vorherigen Ligaspiele gewonnen – der Kampf um die Meisterschaft war keineswegs entschieden.

Gleiche bilanz wie flick?

Gleiche bilanz wie flick?

Interessanterweise wies Alonso in seiner Zeit bei Real die exakt gleiche Bilanz wie Hansi Flick (61) von Barcelona in derselben Periode auf. Beide Trainer konnten in 34 Spielen 24 Siege, vier Unentschieden und sechs Niederlagen verbuchen. Dies unterstreicht, dass die Entlassung Alonsos umso unverständlicher erscheint.

Unruhe im team und die rolle von mbappé

Unruhe im team und die rolle von mbappé

Nach Alonsos Aus wurden Gerüchte laut, dass Unstimmigkeiten in der Kabine mehr als sportlicher Misserfolg der Grund für seine Entlassung waren. Auch sein Nachfolger Arbeloa kämpft bereits mit Problemen im Team. Laut der Sport sind die Spieler unzufrieden mit dem Trainer. Es scheint, als ob auch der neue Coach das Problem nicht lösen kann. Die mögliche längere Ausfallzeit von Kylian Mbappé verschärft die Situation zusätzlich.

Blamage im pokal und fehlende spielidee

Noch rätselhafter wirkt der Trainerwechsel angesichts der sportlichen Schwierigkeiten unter Arbeloa. Bereits im ersten Spiel gab es eine bittere Pokalblamage gegen den Zweitligisten Albacete. Der unerfahrene Arbeloa setzte auf eine B-Elf und wurde für seine Naivität bestraft. Seitdem konnte sich Real in der Liga zwar etwas stabilisieren, aber nach der 1:2-Niederlage gegen Osasuna steht der Verein wieder hinter Barcelona auf Rang 2.

Planlosigkeit der vereinsführung

Florentino Pérez (78) und die Vereinsführung von Real müssen sich den Vorwurf der Planlosigkeit gefallen lassen. Mit Alonso wurde ein taktisch versierter und anspruchsvoller Trainer verpflichtet, der der oft mangelnden Disziplin Reals Struktur hätte verleihen können. Es war bekannt, dass ein solcher Umbruch nach der entspannten Ära von Carlo Ancelotti (66) Zeit benötigen würde. Auch bei Bayer Leverkusen holte Alonso aus den ersten sieben Spielen nur sechs Punkte – ein Beweis dafür, dass seine Spielweise Geduld erfordert.

Fehlende weitsicht und die konsequenzen

Dieser Geduld hatten die Bosse jedoch nicht. Statt ihrem einstigen Hoffnungsträger zu vertrauen, setzten sie mit Arbeloa auf einen leicht verfügbaren, aber auf diesem Niveau völlig unerfahrenen Trainer. Die Tatsache, dass Real überhaupt auf einen Play-off-Sieg gegen Benfica hoffen muss, um ins Achtelfinale der Champions League zu kommen, verdeutlicht das Chaos bei den "Königlichen". Ein Chaos, das durch eine unnötig überhastete Trainerentlassung nur noch verschlimmert wurde.