sport

Real Madrid begrüßt Scheitern der FIFA-Investorenpläne – UEFA erhält Lob

Madrid – Der spanische Fußballrekordmeister Real Madrid hat die Entscheidung der FIFA, ihre umstrittenen Investorenpläne für Teile von FIFA-Turnieren zurückzuziehen, scharf begrüßt. Besonders hervorgehoben wurde dabei die Rolle der UEFA, die mit einer Boykottdrohung maßgeblich zum Scheitern des Vorhabens beigetragen hat.

Ein Sieg für den Fußball und seine Fans

Ein Sieg für den Fußball und seine Fans

„Unser Verein ist der festen Überzeugung, dass dies eine positive Entwicklung für den Fußball, seine Institutionen und vor allem für die Millionen Fans weltweit ist, die unsere geliebte Sportart unterstützen“, erklärte Real Madrid in einer offiziellen Stellungnahme. Die Entscheidung, die nach massivem Widerstand mehrerer Kontinentalverbände erfolgte, wird als ein wichtiger Schutz für die Integrität des Fußballs gewertet.

FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte am vergangenen Samstag überraschend seinen Rückzug aus dem Investorenmodell erklärt, nachdem die UEFA und andere Verbände vehement protestiert hatten. Real Madrid drückte seine Dankbarkeit gegenüber der UEFA, den Konföderationen und Verbänden aus, die sich geschlossen und verantwortungsbewusstgegen das Projekt gestellt haben. „Ihre Einigkeit und ihr Pflichtbewusstsein haben den Fußball in einem entscheidenden Moment verteidigt“, so die Mitteilung des Vereins.

Die UEFA hatte mit der Androhung eines Boykotts reagiert, während sich andere Kontinentalverbände dem Widerstand anschlossen. Real Madrid, einst Gründungsmitglied der gescheiterten European Super League, hatte in der Vergangenheit ebenfalls Konflikte mit der UEFA gehabt. Der jüngste Schritt zur Beilegung dieser Streitigkeiten im Februar 2026 scheint nun Früchte zu tragen und unterstreicht die Bedeutung gemeinsamer Anstrengungen zum Schutz des Fußballs.