Rb leipzig jagt rekord: freiburg-duell wird zur zittersache

Leipzig hat die Champions-League-Qualifikation gerockt, doch die Party ist noch nicht vorbei. Am Samstag geht es gegen Freiburg – und RB will nicht nur gewinnen, sondern auch die Bundesliga-Historiebücher neu schreiben. Ole Werner, der Coach, lässt keine Zweifel: Austrudeln ist keine Option.

Die jagd nach 67 punkten: ein ehrgeiziges ziel

Nach dem hart erkämpften Sieg gegen St. Pauli, der die Rückkehr in die Königsklasse besiegelte, steht für RB Leipzig noch ein wichtiges Kapitel an. Der Punkterekord aus der Debütsaison 2016/17, damals 67 Zähler, ist im Visier. Aktuell steht Leipzig bei 65 Punkten – zwei Treffer, die es zu holen gilt. Werner betonte, dass die Mannschaft mit voller Konzentration und Entschlossenheit in das Spiel gegen den Europa-League-Finalisten geht.

„Wir fahren da hin, um das Spiel zu gewinnen, und wir fahren da hin, um nach Möglichkeit noch den Punkterekord zu übertreffen“, so Werner, der seine Mannschaft keineswegs unterschätzt. Freiburg hat zwar die Champions-League-Bühne erreicht, doch die Leipziger wollen sich davon nicht einschüchtern lassen.

Personelle veränderungen: gulacsi kehrt zurück, raum pausiert

Personelle veränderungen: gulacsi kehrt zurück, raum pausiert

Eine Überraschung gab es in der Personalplanung: Peter Gulacsi, der lang verletzte Keeper, steht wieder im Tor. Nach einer Knieverletzung Anfang des Jahres wurde er von Maarten Vandevoordt ersetzt, nun soll er den Kasten sauber halten und seinen Beitrag zum Rekordversuch leisten. „Er hat einen Riesen-Anteil an dieser Saison gehabt“, lobte Werner Gulacsi.

Auf der anderen Seite muss Werner auf Kapitän David Raum verzichten. Der Linksverteidiger bekommt eine Pause gegönnt, um sich für die anstehende WM-Saison zu erholen. „Er hätte sicherlich auf dem Platz gestanden, wenn es für uns noch um die vorrangigen Saisonziele gegangen wäre“, erklärte Werner. „Aber so profitiert er, glaube ich, von der Pause – damit auch wir und sicherlich auch die deutsche Nationalmannschaft.“

Die Partie gegen Freiburg verspricht ein spannungsgeladenes Finale zu werden. Leipzig will Geschichte schreiben, Freiburg will sich nach der Europa-League-Saison gebührend verabschieden. Es bleibt abzuwarten, wer am Ende die Oberhand behält. Doch eines ist sicher: Langweilig wird es nicht.

Die Zahlen sprechen für sich: RB Leipzig hat in dieser Saison die meisten Chancen nach Bayern München erarbeitet. Das zeigt die offensive Power der Mannschaft und den unermüdlichen Willen, Tore zu erzielen. Werner sieht in vielen Bereichen eine gute Entwicklung seines Teams – vor allem bei der mannschaftlichen Geschlossenheit. Für die kommende Saison sieht er zunächst im Defensivbereich einen Schwerpunkt. Die Herausforderung: Die Balance zwischen Offensive und Defensive zu finden, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein.