Rapinoe und bird: abschied nach zehn jahren – „es war nicht mehr richtig“
Schock in der Sportwelt: Die beiden Weltstars Megan Rapinoe und Sue Bird, eine der erfolgreichsten Sportlerinnen-Paare der letzten Dekade, haben sich nach zehn gemeinsamen Jahren getrennt. Nach dem Liebes-Aus spricht Bird nun offen über die Gründe für das überraschende Ende.
Ein abschied, der schmerzt: die erkenntnis nach langer zeit
Die Beziehung, die 2017 offiziell wurde, schien unzerbrechlich. Beide Athletinnen hatten gemeinsam Erfolge gefeiert, darunter olympisches Gold und Weltmeistertitel. Doch hinter der Fassade der perfekten Beziehung brodelte es offenbar schon länger. Bird erklärt in einem Interview mit „Women’s Health“: „Wir hatten definitiv vor, für immer zusammen zu sein. Aber man entwickelt sich weiter, verändert sich.“
Der Verlust ist auch für das Umfeld spürbar. Bird, die ihre Karriere im vergangenen Jahr unter Tränen beendete, berichtet, dass ihre Nichten sich ein Leben ohne Rapinoe kaum vorstellen konnten. „Sie können sie jederzeit anrufen, und sie ist immer für sie da“, so Bird. Das zeigt, wie tief die Bindung zwischen den beiden Frauen war und wie sehr sie sich umeinander sorgten.

Eine neue phase: „eine reifere version von mir selbst“
Was nun folgt, ist ungewiss. Bird spricht von einer aufregenden, aber auch beängstigenden Zukunft. „Ohne Megan wäre ich nicht die, die ich bin“, gesteht sie. Und doch sieht sie in der Trennung eine Chance, sich neu zu erfinden. „Jetzt, wo es vorbei ist, kann ich diese Art von neuer, reiferer, geheilter Version von mir selbst mit in die Welt nehmen.“ Eine Aussage, die zeigt, dass sie den Abschied zwar schmerzt, aber auch als eine Chance zur persönlichen Weiterentwicklung betrachtet. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Wege der beiden Sportlerinnen in Zukunft kreuzen werden, aber eines ist klar: Ihre gemeinsame Zeit wird in der Sportgeschichte unvergessen bleiben.
