Ramos verteidigt deal: „wir klären alles auf – sevilla braucht hilfe!
Sevilla – Die Luft knistert am Rhein. Sergio Ramos, frischgebackener Aufsichtsratsvorsitzender des FC Sevilla, hat in einer Pressekonferenz mit Nachdruck beteuert, dass seine Investorengruppe um DMI keinerlei rechtliche Fehler bei der geplanten Kapitalerhöhung begangen habe. Die Lage ist angespannt, die Fans sind unschlüssig, aber Ramos lässt sich nicht beirren.

Der konkurs droht: warum die rettung so dringend ist
„Wir haben die Ruhe bewahrt“, erklärte Ramos mit Nachdruck. „Unsere Absichten sind rein, und wir haben die Vorgaben von LaLiga genau befolgt. Gerüchte über einen geschlossenen Deal oder gar Betrug sind schlichtweg haltlos.“ Die Situation ist ernst: Der FC Sevilla benötigt dringend 120 Millionen Euro, um seine finanzielle Stabilität zu sichern, nicht nur 80 Millionen, wie fälschlicherweise behauptet wurde. Die Rettung des Vereins steht auf dem Spiel, und Ramos sieht seine Rolle darin, diesen Prozess voranzutreiben.
DMI steht fest: „DMI war von Anfang an dabei“, betonte Ramos. „Es gibt zwar viele Gerüchte und Fehlinformationen, aber unsere Investoren stehen weiterhin zu uns.“ Banken wie Santander und ein internationales Konsortium haben bereits die Verfügbarkeit der benötigten Mittel bestätigt – ein unbegrenzter Fonds, der die finanzielle Grundlage für die Rettung des Vereins bilden soll. Die Verwirrung, die durch die vielen Spekulationen entsteht, ist enorm.
Die Zeit drängt. Bis zum 30. Juni muss die Kapitalerhöhung abgeschlossen sein. „Wir würden die Transaktion am liebsten schon morgen abschließen“, gestand Ramos. „Aber der Ball liegt nicht bei uns. Wir haben die finanziellen Mittel, um den Deal zu realisieren, aber die Zustimmung der Anteilseigner fehlt noch.“
Ramos zeigte sich zudem enttäuscht über die bisherige Reaktion der Anteilseigner. „Ich hätte vielleicht früher intervenieren sollen“, räumte er ein. „Aber ich fühle mich gezwungen, unsere Offerte zu verteidigen, da sie so verzerrt dargestellt wurde. Es geht uns um die Zukunft des Sevilla FC. Wenn es den Anteilseignern primär um den Verein geht, bitten wir sie um Unterstützung – wir stehlen nichts, wir wollen Sevilla retten.“
Der Gesang über Monchi, dem Sportdirektor, blieb nicht aus. „Monchi ist ein Freund, das steht außer Frage“, sagte Ramos diplomatisch. „Er ist in einem anderen Projekt tätig, aber wenn unser Deal zustande kommt, werden wir eine sportliche Entwicklung erleben, die den Sevilla FC wieder an die Spitze bringen wird. Ich habe Kontakte im Fußball, die dem Verein sehr gut zu Gute kommen würden.“
Die Zukunft des Stadions? „Die Frage des Stadions und meine persönliche Rolle waren bisher zweitrangig. Unsere gesamte Energie haben wir darauf konzentriert, eine überzeugende Offerte zu unterbreiten, die dem Sevilla FC helfen kann.“
Die Antwort der Anteilseigner steht im Raum. Doch Ramos hat eine klare Botschaft: „Wir sind bereit. Wir sind hier, um zu helfen. Und wir werden nicht aufgeben.“ Die Rettung des Sevilla FC hängt von einer gemeinsamen Anstrengung ab, einer Allianz, die über bestehende Gräben hinweggeht. Die Uhr tickt, und die Zukunft des stolzen Vereins liegt nun in den Händen seiner Anteilseigner.
