Rahm verlässt major mit gemischten gefühlen – garcia verfällt!

Jon Rahm hat das Major-Turnier zwar nicht als Sieger verlassen, doch seine Leistung ließ er sich nicht nehmen – zumindest nicht, bevor er seine Frustration lautstark zum Ausdruck brachte. Ein 68er Runde verhieß einen respektablen Abschluss, doch der Weltklassespieler schien alles andere als zufrieden mit seinem Ergebnis.

Garcia verliert die nerven – ein kostspieliger ausrutscher

Garcia verliert die nerven – ein kostspieliger ausrutscher

Der Auftritt von Sergio García hingegen war von einer bemerkenswerten Eskalation geprägt. Nach einem katastrophalen Start mit Bunker-Ball und folgendem Zornausbruch gegen einen Kühlschrank, spielte er 16 Löcher ohne seinen Driver – eine massive Einschränkung auf diesem anspruchsvollen Parcours. Die Situation offenbarte eine tiefe Frustration, die den Spanier sichtlich heimsuchte. „Vielleicht hätte ich mit dem Driver sogar eine schlechtere Runde gespielt“, kommentierte García trocken, was die Absurdität der Situation noch unterstrich.

Rahm, der routiniert seine Bag trug, während sein Caddie den Bunker nacharbeitete, zeigte eine bemerkenswerte Konstanz. Fünf Birdies in den ersten neun Löchern, darunter eine beeindruckende Serie von drei, demonstrierten seine Klasse. Nur ein einziger Fehler am 13. Loch, als der Ball im Wasser landete, trübte das ansonsten positive Bild. „Es waren sehr gute Dinge dabei“, gab Rahm zu, und die Runde wirkte tatsächlich wie ein Spiegelbild seines Potenzials.

Doch die Enttäuschung über das verpasste Ziel ist spürbar. „Es ärgert mich, über Par zu liegen. Hätte ich nicht den Bogey am letzten Loch gespielt… wäre es nicht so schlimm gewesen“, erklärte Rahm. Die Ambitionen des Spaniers sind schier unbegrenzt, und ein Ergebnis, das ihn nicht in die Lage versetzt, am Sonntag um den Sieg zu kämpfen, ist für ihn schlichtweg inakzeptabel. Er trainiert nicht, um so zu enden, betonte er.

Die Worte von Rahm, die er gegenüber García richtete, waren scharf, aber ehrlich: „Sergio muss aufhören, sich selbst ‚Unsinn‘ zu reden und einfach das tun, was er tun muss.“ Er erinnerte an das starke Jahr zuvor und betonte, dass García immer noch derselbe talentierte Spieler sei. Die Frage ist, ob García in der Lage ist, sich von diesem Ausbruch zu erholen und seine Leistung wieder auf das nächste Level zu heben.

Während Rahm sich mit einem respektablen Ergebnis tröstete, bleibt García mit der Frage zurück, ob er seinen Rücktritt überdenken sollte – ein Gedanke, der ihn offensichtlich zu quälen scheint. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob er die Kraft besitzt, sich neu zu fokussieren und seine Karriere mit neuer Energie fortzusetzen.