Rafa Jódar gewinnt bei Masters-Debüt in Montreal nach epischem Kampf gegen Moutet
Rafa Jódar hat bei seinem Debüt beim Masters 1000 in Montreal sofort gezeigt, warum er zur Weltspitze gehört. Der 19-jährige Madrilene besiegte den Franzosen Corentin Moutet nach einem hart umkämpften Dreisatzmatch mit 4:6, 6:1 und 6:3 und zog damit in die dritte Runde ein.
Schwacher Start, starkes Comeback
Der Spanier, frisch von der Finalteilnahme in Washington eingetroffen, musste sich zunächst warmwerfen. Im ersten Satz wirkte Jódar mit dem Aufschlag unsicher und brachte nur 44 Prozent seiner ersten Sätze unter. Moutet nutzte seine einzige Breakchance im fünften Spiel und sicherte sich die Auftaktrunde.
Doch wie schon in der US-Hauptstadt bewies Jódar seine Kämpfernatur. Im zweiten Durchgang steigerte er seine Aufschlagquote auf 65 Prozent, verwandelte drei Breakbälle und dominierte mit 6:1. Auch der entscheidende dritte Satf blieb anfangs spannend, als Moutet den frühen Breakrückstand ausglich. Jódar blieb jedoch cool und entschied das Match mit einem Break zum Ende hin für sich.

Wiedersehen mit Musetti steht an
Als Nächstes wartet Lorenzo Musetti auf den Madrilenen – eine Wiederholung des Washington-Viertelfinals von vergangener Woche, das Jódar für sich entschied. Der Italiener will Revanche, während Jódar weiterhin auf dem Weg ist, sich in die elitäre Gruppe der Spieler mit mehreren Titeln vor dem 20. Geburtstag in diesem Jahrzehnt einzureihen. Dort finden sich derzeit Carlos Alcaraz (9 Titel), Holger Rune (4), Jannik Sinner (3) und Joao Fonseca (2).
