Rad-kalender 2027: la vuelta im september erobert die bühne!
Die Radsport-Welt steht vor einer Überraschung: Der Kalender für 2027 ist bereits in Arbeit, und die Umwälzungen beginnen schon jetzt. Während die großen Rennen wie die Tour de France, La Vuelta und die Weltmeisterschaften 2026 noch vor uns liegen, hat die UCI bereits die Eckpunkte für das kommende Jahr festgelegt – und die Änderungen sind erheblich.

La vuelta verabschiedet sich vom august
Der größte Knall: La Vuelta Ciclista a España wird ihren traditionellen Termin im August verlassen. Stattdessen wird die Rundfahrt komplett in den September verlegt, vom 4. bis zum 26. September. Ein mutiger Schritt, der das Rennen in eine neue Ära führen könnte, aber auch eine logistische Herausforderung darstellt. Die Weltmeisterschaften im Hochsavoy, Frankreich, vom 24. August bis zum 5. September, haben diese Verschiebung notwendig gemacht. Der ungewöhnliche Termin für die Titelkämpfe verändert das gewohnte Muster am Ende des Jahres.
Ein Dominoeffekt Die Veränderungen betreffen jedoch nicht nur La Vuelta. Auch die Vuelta Femenina wird verschoben, noch ohne genauen Termin, aber definitiv nach der männlichen Variante. Dieser Schritt war bereits länger im Gespräch und reiht sich nun in die Neugestaltung der Saison ein. Es ist ein Zeichen dafür, dass der Radsport sich weiterentwickelt und versucht, die Bedürfnisse der Fahrer und der Fans besser zu berücksichtigen.
Die Saisoneröffnung bleibt traditionsgemäß im australischen Santos Tour Down Under (19. bis 24. Januar), gefolgt von der Mapei Cadel Evans Great Ocean Road Race. Der Februar bringt das Rennen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, bevor es im März mit einer Reihe klassischer Rennen in Europa weitergeht: Strade Bianche, Paris-Nice, Tirreno-Adriatico, Mailand-Sanremo und viele mehr. Der April ist geprägt von den belgischen Klassikern, darunter Flandernrundfahrt und Paris-Roubaix.
Der Sommer bringt weitere Verschiebungen mit sich. Der Tour de France wird wie gewohnt im Juli stattfinden (2. bis 25. Juli), gefolgt von La Vuelta im September. Die Rennen in Polen, Deutschland, Belgien und Frankreich füllen die August-Wochen. Und dann, die Weltmeisterschaften in Frankreich, die den sportlichen Kalender dominieren werden.
Die Saison schließt mit den kanadischen Rennen in Québec und Montréal sowie Il Lombardia in Italien ab. Ein voller Radsport-Kalender, der die Fans aufregende Rennen verspricht.
Die Umstrukturierung des Rennkalenders unterstreicht den ständigen Wandel im Radsport und die Notwendigkeit, neue Wege zu gehen, um die Attraktivität für die Zuschauer zu erhalten. Ob diese Veränderungen langfristig erfolgreich sein werden, bleibt abzuwarten. Fest steht: Der Radsport 2027 wird anders sein – und das ist vielleicht auch gut so.
