Pyrenäen-schlacht: pogacar und vingegaard im feuer!

Die Tour de France 2026 steuert auf eine dramatische 6. Etappe zu. Nachdem sich die Favoriten auf der Etappe nach Pau noch verhalten zeigten, wird es heute in den Pyrenäen ernst. Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard müssen sich dem legendären Col du Tourmalet und dem langen Anstieg nach Gavarnie stellen, um den Rückstand auf Torstein Träen im Gelben Trikot wettzumachen.

Wer ist der stärkste mann bei red bull - bora?

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Im Team Red Bull - BORA-hansgrohe zeichnet sich ein spannender internen Kampf ab. Remco Evenepoel und der deutsche Hoffnungsträger Florian Lipowitz wollen zeigen, wer die Nase vorn hat. Sportlicher Leiter Patxi Vila betonte, dass die heutige Etappe eine wichtige Standortbestimmung für das Team darstellen wird. „Nach dem morgigen Tag werden wir ungefähr wissen, wo wir als Team stehen, was das Klettern angeht. Danach kann man eine klarere Strategie entwickeln“, so Vila.

Die Strecke führt über eine Vielzahl von Bergwertungen, darunter der Col d’Aspin und der legendäre Col du Tourmalet, auf dessen Gipfel in diesem Jahr wieder das Souvenir Jacques Goddet verliehen wird. Besonders im Mittelteil des Anstiegs von Sainte-Marie de Campagn aus werden die entscheidenden Attacken erwartet. Wer hier nicht aufpasst, könnte wertvolle Zeit verlieren.

Die „flache“ Bergankunft nach Tourmalet-Feuerwerk verspricht ein Spektakel. Der lange, abschüssige Abschnitt nach Luz-Saint-Sauveur führt in den Schlussanstieg nach Gavarnie, der zwar mit einer durchschnittlichen Steigung von nur 3,7 Prozent lockt, aber mit einigen steilen Abschnitten vor dem Ziel für zusätzliche Spannung sorgt. Der Blick auf den Cirque de Gavarnie, ein UNESCO-Weltkulturerbe, bildet einen atemberaubenden Rahmen für das Finale.

Die Ausreißergruppe wird sich heute erneut vor einer enormen Herausforderung stellen müssen. Nur wer seine Kräfte gut einteilt und den entscheidenden Moment abwartet, kann auf dem Tourmalet einen Vorsprung herausfahren, der ihm bis zum Ziel reicht. Die GC-Favoriten werden sich spätestens hier zu einem taktischen Katz-und-Maus-Spiel entwickeln.

Es bleibt abzuwarten, ob Evenepoel am Tourmalet vom Rad steigt, was seine Ambitionen auf das Gesamtklassement deutlich schmälern würde. Doch eines ist sicher: Die 6. Etappe wird eine Zäsur in dieser Tour de France sein.