Pütz: wimbledon lockt – mehr als nur rasen!

Frankfurt, 1. Juli 2026 – Tim Pütz, der Frankfurter Tennis-Ass, ist bereit für Wimbledon. Doch dieses Jahr geht es für den Doppelspieler um mehr als nur den Titel – es geht um das besondere Flair eines der traditionsreichsten Turniere der Welt.

Eine dekade wimbledon-erfahrung

Eine dekade wimbledon-erfahrung

Für Pütz ist es bereits die elfte Teilnahme in Wimbledon. Zehn Mal durfte er bereits auf den legendären Rasenplätze aufschlagen, und jedes Jahr aufs Neue verspürt er diese einzigartige Atmosphäre. „Es ist immer etwas ganz Besonderes, wieder hierherzukommen, die Anlage zu sehen und Wimbledon zu spielen“, erklärt der Frankfurter im Gespräch mit dem hr-Sport. Die Routine trügt jedoch, denn Wimbledon ist mehr als nur ein weiteres Turnier – es ist eine Institution.

Mit seinem Partner Kevin Krawietz bildet Pütz ein eingespieltes Doppelteam. Nach dem Halbfinale 2023 erreichten sie 2024 das Viertelfinale und im Vorjahr das Achtelfinale. Doch der ganz große Wurf, der erste Grand-Slam-Titel, ließ sich bisher nicht einfangen. „Wir haben die letzten fünf, sechs Grand Slams für unsere Verhältnisse nicht so erfolgreich gespielt“, räumt Pütz offen ein.

Die Erwartungen sind zwar hoch, doch Pütz und Krawietz wollen sich nicht von äußeren Zwang vor Treiben lassen. „Wir sind fit. Das Ziel ist immer, möglichst weit zu kommen. Sicherlich gehören wir zum erweiterten Favoritenkreis, aber das heißt am Ende eigentlich nichts“, betont Pütz. Es ist dieses spezielle Feeling, das Wimbledon so einzigartig macht, und das, was sich für das Duo in diesem Jahr als ausschlaggebend erweisen könnte.

Ein kurzfristiger Wechsel der Gegner durch die Umstände rund um Alexander Zverevs Match gegen den Belgier Alexander Blockx sorgte für zusätzliche Spannung. Nun treffen Pütz und Krawietz auf Resse Stalder aus den USA und Gonzalo Escobar aus Kolumbien. Die Herausforderung nimmt man an – mit der nötigen Lockerheit und dem Fokus auf das Spiel.

Das Wetter spielt ebenfalls mit. Nach der Hitzewelle der letzten Woche haben sich die Temperaturen in London wieder normalisiert. „Wir sind beide sehr froh, dass es nicht mehr ganz so heiß ist“, so Pütz erleichtert. Die Voraussetzungen sind also optimal, um eine erfolgreiche Wimbledon-Teilnahme zu erleben. Die Rasen-Saison kann beginnen!