Puka nacua verschwindet in entzugsklinik – nach skandal-saison mit rams
Los Angeles – Puka Nacua, der Rekord-Receiver der Rams, ist spurlos verschwunden. Nach 129 Catches, 1.715 Yards und zwei Gerichtsverfahren meldet sich der 24-Jährige freiwillig in eine „private Einrichtung“ ab. Kein Training, keine Interviews, nur ein knapper Satz seines Anwalts: „Er konzentriert sich auf seine Gesundheit.“

Der biss, die geste, die lüge
Die Saison endete im Januar mit einer Niederlage gegen die Eagles. Die Headlines danach gehörten nicht mehr dem Spielfeld. Erst die antisemitische Geste im Livestream, dann die Klage einer Frau: antisemitische Beschimpfung, Bisswunde an der Hand, Silvester in Los Angeles. Nacua bestreitet beides. Sein Anwalt nennt den Biss eine „Rangelei“, Antisemitismus eine „offensible Lüge“. Die Trennlinie zwischen Image und Realität verläuft mittlerweile durch die eigene Mannschaft.
Die Entscheidung für den Entzug fiel laut Verteidigung vor der Klage. Trotzdem wirkt der Zeitpunkt wie ein Reset-Knopf, gedrückt von jemandem, der die Saison als bester Passfänger der Liga beendete, aber außerhalb der Endzone immer tiefer ins Minus lief. Die Rams selbst schweigen. Trainer McVay hatte nach dem Playoff-Aus noch von „einer Zukunft mit Puka“ gesprochen. Jetzt ist unklar, ob es diese Zukunft überhaupt gibt.
Was in der Klinik genau behandelt wird, bleibt geheim. Alkohol? Drogen? Psychische Erschöpfung? Die NFL prüft intern, ob eine Sperre droht, solange das Verfahren läuft. Die nächste Saison beginnt in fünf Monaten. Für Nacua könnte sie ohne ihn starten.
Fans tauschen auf Reddit Screenshot gegen Screenshot, fragen sich, ob 1.715 Yards reichen, um Charakterfragen zu übertönen. Die Antwort lautet: Nein. Die Liga hat gelernt, dass Talent allein keine Inhaltsstoffe liefert, wenn der Ruf schmilzt. Nacua muss jetzt beweisen, dass er nicht nur vertikal sondern auch moralisch wieder hochkommt. Sonst bleibt von der Saison 2025 nur eine leere Statistik – und ein Körper, der irgendwann wieder trägt, aber keine Geschichte mehr erzählt.
