Puerta vor wm-vorbereitung? racing bangt um schlüsselspieler
Die Kaderplanung beim Racing Santander steht vor einer Zerreißprobe: Es gibt wachsende Besorgnis, dass Gustavo Puerta bereits nächste Woche vom kolumbianischen Nationalteam für die WM-Vorbereitung abgezogen werden könnte. Der zentrale Mittelfeldspieler ist bei Trainer Néstor Lozano in Hochform, und obwohl die offizielle Nominierung noch aussteht, gilt seine Teilnahme an der Weltmeisterschaft als äußerst wahrscheinlich.

Fifa-regularien stellen racing vor probleme
Die FIFA gewährt den Vereinen bis kommenden Montag, den 25. Mai, Zeit, um ihre Spieler an die Nationalmannschaften abzugeben. Dies bedeutet, dass Puerta am Sonntag noch in La Rosaleda gegen Málaga auflaufen kann. Aber die Zeit drängt. Sein Abschiedsspiel im El Sardinero gegen Valladolid findet bereits am Samstag statt – und es gilt als durchaus möglich, dass wir ihn nicht mehr im Racing-Trikot sehen werden.
Puertas herausragende Leistungen in dieser Saison haben die Aufmerksamkeit mehrerer europäischer Top-Klubs auf sich gezogen. Obwohl der talentierte Mittelfeldspieler noch bis Juni 2029 einen Vertrag bei Racing besitzt, gestaltet sich die Wahrscheinlichkeit einer Verpflichtung angesichts eines möglichen Aufstiegs äußerst gering. Die finanzielle Spreizung zwischen Racing und den interessierten Vereinen ist schlichtweg zu groß.
Ein weiterer Rückschlag für die Aufstiegsambitionen? Suleiman Camara fällt verletzungsbedingt für das letzte Saisonspiel gegen Cádiz aus, da er von Gambia für ein Länderspiel einberufen wurde. Eine zusätzliche Belastung für ein Team, das in den letzten Spielen bereits mit Personalknappheit zu kämpfen hatte.
Die Verpflichtung von Puerta durch die kolumbianische Nationalmannschaft würde nicht nur einen wichtigen Spieler für Racing schwächen, sondern auch die ohnehin schon angespannte Situation in der letzten Spielwoche weiter verschärfen. Ob sich der Verein rechtzeitig mit Ersatz besorgen kann, bleibt abzuwarten. Die Entscheidung der FIFA, die Frist für die Spielerfreigaben so kurz vor dem Saisonende festzulegen, wirkt angesichts der Umstände geradezu unglücklich.
