Psg vor dem champions-league-finale: luis enrique nimmt den druck raus
Paris – Der Pokalfinale gegen Arsenal steht vor der Tür, doch Paris Saint-Germain will sich nicht von der Last der Erwartungen erdrücken lassen. Trainer Luis Enrique versucht, die Anspannung vor dem Duell in der Champions League zu nehmen und den Fokus auf das Wesentliche zu lenken: Konzentration, Leichtigkeit und Respekt vor dem Gegner.

Ein jahr der geschichte, ein blick nach vorn
Letztes Jahr war es soweit, PSG stand kurz vor dem historischen Triumph. Doch dieses Jahr will der Verein vor allem eines: sich selbst genießen und versuchen, den Druck auszublenden. „Wir haben letztes Jahr Geschichte geschrieben, aber es ist unser Ziel, weiterhin zu den besten Mannschaften der Welt zu gehören“, erklärte Enrique auf der Pressekonferenz.
Es geht nicht um eine ideologische Auseinandersetzung auf dem Platz, sondern um zwei unterschiedliche Wege, die PSG und Arsenal eingeschlagen haben. Enrique lobte insbesondere die Arbeit von Mikel Arteta: „Ich bin nicht überrascht von ihrem Gewinn der Premier League – sie haben es sich verdient. Sie arbeiten seit sieben Jahren mit Arteta zusammen und haben eine klare Identität entwickelt.“ Ein klares Bekenntnis zur Entwicklung der Gunners, die in einer „harten Schlacht mit Manchester City“ geglänzt haben.
Doch Enrique weiß auch, dass ein Finale oft unberechenbar ist. Er erinnert an das 5:0 gegen Inter im letzten Jahr: „Dieses Ergebnis spiegelt nicht wirklich das Niveau der beiden Mannschaften wider. Finals sind andere Spiele – es herrscht Anspannung, Erwartung, Druck.“ Nerven und Kleinigkeiten werden entscheidend sein.
Neben Enrique stand auch Ousmane Dembélé den Journalisten Rede und Antwort. „Man wünscht sich immer, im Mai, in einem Champions-League-Finale zu spielen. Letztes Jahr war ein unvergesslicher Moment. Wir haben eine junge und ambitionierte Mannschaft. Ein Sieg morgen wäre etwas Historisches. Wir bleiben konzentriert, wir haben ein Team von höchstem Niveau vor uns.“
Die Gazzetta dello Sport spekuliert über die Schlüsselfiguren des Spiels, während Menez überzeugt ist, dass PSG den Titel holen wird und die Abwesenheit von Qualität im italienischen Fußball für den sportlichen Niedergang verantwortlich ist. Die kommenden 90 Minuten werden zeigen, ob PSG die Nerven behält und die Chance auf den ersten Champions-League-Titel in der Vereinsgeschichte ergreift.
