Prominenter vater lobt fiorentina: „die wissen, wie man mit kids umgeht“
Antonio Floro Flores hat soeben als Coach den Benevento Calcio aus der dritten italienischen Liga in die Serie B geführt – und nutzte den ersten großen Medientermin, um eine andere Leistung in den Vordergrund zu rücken: die Nachwuchsarbeit der ACF Fiorentina.
Sein Sohn Armando, 14, kickt seit Sommer 2023 in der U-15 der Toskaner. „Als Papa bin ich natürlich verknallt in meine Kinder“, sagte Floro Flores dem Sky-Mikrofon, „aber wenn ich die Emotion beiseite lasse, sehe ich einen Jungen mit echtem Talent – und einem Riesenstück Weg vor sich.“
Warum er mit armando kaum über fußball spricht
Die Methode des ehemaligen Serie-A-Stürmers: bewusst Distanz wahren. „Ich rede mit ihm kaum über Taktik oder Training. Das überlasse ich den Profis in Florenz. Mein Job ist es, Vater zu sein, nicht Co-Trainer.“ Die Fiorentina wiederum übernehme den Rest – und mache das, so Floro Flores, „auf einem Niveau, das seinesgleichen sucht“.
Tatsächlich rangiert die Viola in der jüngsten Italien-Nachwuchs-Studie der Coverciano-Forschungsabteilung unter den Top-3, was die Ausbildungsminuten für U-15- bis U-17-Spieler in den letzten zwei Saisons betrifft. Armando absolvierte in dieser Spielzeit 22 von 24 möglichen Ligapartien – zweimal über die volle Distanz.

Benevento feiert, doch der blick geht nach oben
Zwischen den Zeilen wird klar: Floro Flores plant längst den nächsten Schritt. Der 38-Jährige gilt als Kandidat für den Sprung in die Serie A – Parma und Cremonese sollen bereits angeklopft haben. Dabei könnte ihm genau jene Ruhe helfen, die er seinem Sohn empfiehlt. „Wenn du zu viel redest, störst du den Lernprozess. Manchmal muss man einfach zusehen und vertrauen.“
Die Fiorentina tut das seit Jahren. 17 Akademie-Spieler schafften seit 2020 den Sprung in die erste Mannschaft, drei davon sind heute Stammkräfte in der Europa-League-Truppe von Vincenzo Italiano. Armando Floro Flores will sich diesem Kreis anschließen – und sein Vater wird weiter die Balance halten zwischen Stolz und Zurückhaltung.
Fazit: Ein Coach, der soeben Geschichte schrieb, wirbt für Geduld. Das ist selten. Und es erklärt, warum die nächste Floro-Flores-Generation möglicherweise schon bald in der Artemio-Franchi aufläuft – während Papa sich auf das eigene Ticket in die Eliteliga konzentriert.
