Prevc bricht rekord – schmid erlebt ihr bitteres lahti-aus

Lahti, 6. März 2026. Während Nika Prevc die Skisprung-Geschichtsbücher weiter nach Belieben umschreibt, erlebt Katharina Schmid an diesem Freitag den schmerzhaftesten Tag ihrer Karriere. Erstmals seit zehn Jahren verpasst die Rekordweltmeisterin im Weltcup einen zweiten Durchgang – ausgerechnet in ihrer letzten Saison.

Prevc macht einfach weiter, als wäre ein weltrekord routine

Mit Sprüngen auf 130,0 und 128,5 Meter gewann die 20-jährige Slowenin das Weltcupspringen in Lahti vor der norwegischen Doppel-Olympiasiegerin Anna Odine Ström und der Japanerin Nozomi Maruyama. Es war Prevcs 16. Saisonsieg – ein neuer Weltrekord. Bisher hatte sie diese Marke selbst gehalten, gemeinsam mit der Japanerin Sara Takanashi aus der Saison 2013/14, beide mit 15 Siegen. Die Zahl spricht für sich: 24 Podestplätze, 2296 Punkte, fünf Wettkämpfe vor Saisonende. Alles Rekorde.

Einen Tag zuvor hatte Prevc bereits den Gesamtweltcup vorzeitig gesichert. Nur Olympia-Gold blieb ihr in diesem Winter verwehrt – ein Detail, das in dieser Saison fast untergeht.

Schmid und das ende einer langen serie

Schmid und das ende einer langen serie

Was Katharina Schmid am Freitag in Lahti erlebte, lässt sich nicht wegdiskutieren. Rang 31, nur 108,0 Meter, kein zweiter Durchgang. Das letzte Mal, dass ihr das im Weltcup passierte, war der 31. Januar 2016 in Oberstdorf – ihrer Heimat. Zehn Jahre und ein paar Wochen. Eine Serie, die jetzt endet.

„Das tut schon weh – egal, ob es nun das letzte Mal Lahti war oder nicht. Nicht in den zweiten Durchgang zu kommen – das ist nicht gut