Potapowa: gänsehaut-moment in melbourne! wechselt russin endgültig nach österreich?
Die überraschung im tenniszirkus
Schock und Bewunderung! Die 24-jährige Anastassija Potapowa hat im Januar den Schritt gewagt und die russische Staatsbürgerschaft gegen die österreichische getauscht. Ein Move, der für viel Gesprächsstoff sorgte, aber nun in Melbourne auf der Australian Open ihre erste Bewährungsprobe hat. Kann sie mit ihrer neuen Heimat Fuß fassen und die Tenniswelt überraschen? Die Fans scheinen schon Feuer und Flamme zu sein!
Rot-weiß-rot in der halle
Der erste Auftritt für Österreich war denkbar emotional. Bei ihrem Erstrunden-Sieg gegen die Niederländerin Suzan Lamens (3:6, 7:5, 6:2) brandigten rot-weiß-rote Fahnen im Publikum. Potapowa selbst war sichtlich gerührt: „Als ich die gesehen habe, bekam ich auf dem Platz eine leichte Gänsehaut. Es ist ein unglaubliches Gefühl!“ Die Unterstützung der österreichischen Fans spürt sie deutlich und ist stolz, ihr neues Land zu repräsentieren.
Plagiatsvorwurf: war der wechsel wirklich originell?
Doch nicht alles ist eitel Sonnenschein. Nach ihrem Nationenwechsel wurde Potapowa mit einem Plagiatsvorwurf konfrontiert. Ihre ehemalige Landsfrau Daria Kassatkina hatte ähnliche Worte in ihrem eigenen Nationenwechsel-Post verwendet. Potapowa nimmt es gelassen: „Ich finde daran nichts auszusetzen! Warum sollte ich? Es waren einfach die perfekten Worte!“ Ob ein tatsächlicher Austausch zwischen den beiden Spielerinnen stattgefunden hat, bleibt jedoch offen.
Warum österreich? die verbindung zur wiener schule
Die Wahl fiel auf Österreich, und das ist kein Zufall. Potapowa und ihr Ex-Mann, der Tennisprofi Alexander Shevchenko, lebten lange in Wien, wo er bei Günter Bresnik trainierte. „Ich wohne tatsächlich schon seit ein paar Jahren dort“, erklärt sie. „Es ist wie eine zweite – nein, jetzt meine erste Heimat geworden!“ Die Integration scheint also gut voranzugehen.
Liebe und tennis: wohin zieht es den freund?
Auch privat gibt es Neuigkeiten. Tallon Griekspoor, ihr niederländischer Tennispartner, könnte bald nach Wien ziehen. Ob dieser Schritt tatsächlich vollzogen wird, bleibt abzuwarten. Im Moment konzentriert sich Potapowa aber voll und ganz auf ihre Karriere und den Erfolg für ihr neues Heimatland.
Billie-jean-king-cup: wann darf sie spielen?
Ein wichtiger Punkt ist die Teilnahme am Billie-Jean-King-Cup. Hier müssen die Verbände aus Russland, Österreich und der ITF eine gemeinsame Lösung finden. „Wir stehen in Kontakt, und es gibt absolut keine Probleme. Wir arbeiten daran, dass ich spielen kann“, so Potapowa optimistisch. Bis dahin konzentriert sie sich auf ihre Leistungen in Melbourne und hofft auf eine erfolgreiche Zukunft für Österreich im Tennis.
Melbourne: jetzt erst mal emma raducanu im weg!
Am Mittwoch steht das Duell mit Emma Raducanu (23), der US-Open-Siegerin von 2021, an. Eine schwere Aufgabe für Potapowa, aber sie scheint bereit für die Herausforderung. Mit der Unterstützung der österreichischen Fans im Rücken will sie alles geben, um in die nächste Runde einzuziehen. Können wir einen weiteren Gänsehaut-Moment erleben?