Pogacar wagt neuen ansatz beim „hölle des nordens“

Tadej Pogacar, der unangefochtene Star des Radsports, bereitet sich auf das Monument Paris-Roubaix vor und überrascht mit einer ungewöhnlichen Reifenwahl. Kann er damit die letzte Hürde auf seinem Weg zum vollständigen Triumph bei den Klassikern überwinden?

Ein ungewöhnlicher schritt für den superstar

Ein ungewöhnlicher schritt für den superstar

Der slowenische Ausnahmeathlet, bekannt für seine beeindruckende Vielseitigkeit, scheint seine Strategie für das anspruchsvollste Pflasterrennen des Jahres grundlegend zu überdenken. Beobachter des UAE Team Emirates-Teams haben ihn bei Trainingseinheiten dabei erblickt, wie er Reifen mit einer Breite von 35 Millimetern testete – eine Größe, die im Straßenradsport fast schon exotisch ist und eher im Gravelbereich anzutreffen ist. Continental, der Reifenlieferant von UAE Team Emirates, hat kürzlich die GP5000 S TR Reifen in genau dieser Breite auf den Markt gebracht, und alles deutet darauf hin, dass Pogacar sie am Sonntag in Roubaix zum Einsatz bringen wird.

Warum diese ungewöhnliche Wahl? Der Weltmeister setzt in der Regel auf Reifen mit 30 oder 32 Millimetern Breite, um ein optimales Gleichgewicht zwischen Rollwiderstand und Komfort zu finden. Doch nun scheint er bereit, ein Risiko einzugehen, um Mathieu van der Poel herauszufordern und seine Dominanz zu untermauern. Die breiteren Reifen sollen, theoretisch, die Vibrationen der Kopfsteinpflaster besser absorbieren und so eine höhere Geschwindigkeit ermöglichen – allerdings auf Kosten eines erhöhten Risikos für Pannen.

Die Entscheidung von Pogacar ist ein klares Signal: Er ist bereit, alles zu versuchen, um den Sieg in Roubaix zu erringen. Es bleibt abzuwarten, ob dieser neue Ansatz aufgeht und ob er sich gegen die Konkurrenz durchsetzen kann. Die Spannung steigt, und die Fans dürfen ein packendes Rennen erwarten. Denn eines ist sicher: Tadej Pogacar wird alles daran setzen, seinen Namen in die Geschichte des Paris-Roubaix einzutragen.