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Pogacar unter Schock: Deutscher Arzt triumphiert bei „Pogi Challenge“

Tadej Pogacar, der fünfmalige Tour-Champion, musste am Sonntag eine überraschende Niederlage bei der „Pogi Challenge“ in seiner slowenischen Heimat einstecken. Ein deutscher Arzt und ambitionierter Hobbyfahrer, Frederik Nießen, setzte dem Superstar die Segel und sicherte sich den Sieg – ein Ergebnis, das die Radsportwelt überraschte.

Ein Stau und Pech trüben Pogacars Jagd

Ein Stau und Pech trüben Pogacars Jagd

Die „Pogi Challenge“ lockte rund 1200 Amateure an, die den Krvavec-Anstieg, Pogacars Hausberg, bezwingen sollten. Pogacar erhielt sieben Minuten Vorsprung und musste die Konkurrenz einholen, teilweise auf einer abgesperrten Strecke. Doch ein unerwarteter Stau und ein Sturz am Fuße des Berges warfen einen Schatten auf seine Jagd. „Unten gab es einen riesigen Stau und auch einen Crash. Da habe ich die ersten zwei Kilometer genutzt, um mich mit den anderen Fahrern zu unterhalten“, erklärte Pogacar, der sichtlich enttäuscht war.

Frederik Nießen, ein Arzt aus Deutschland, nutzte die Gelegenheit und fuhr einen beeindruckenden Sieg heraus. Der 34-Jährige hatte bereits in diesem Jahr beim harten Bergrennen am Großglockner in Österreich triumphiert. Pogacar selbst gab an, in den Tagen vor dem Rennen schlecht geschlafen zu haben, was seine Leistung zusätzlich beeinträchtigte. Der Superstar war zuvor bei einem Kriterium in seiner Heimatstadt Komenda erfolgreich gewesen und hatte sich von tausenden Fans feiern lassen, bevor er am Sonntag auf die Jagd ging – eine sehr aktive Erholung, wie es scheint.

Die Vuelta als nächstes Ziel? Es bleibt abzuwarten, wann Pogacar wieder in ernsthafter Wettkamp Tat dies. Am 22. August startet in seiner neuen Heimat Monaco die Vuelta a España, eine Rundfahrt, die dem fünfmaligen Tour-Champion in seiner Siegesbilanz noch fehlt. Ein Start in Spanien scheint daher durchaus wahrscheinlich und könnte Pogacar die Chance geben, seine Dominanz im internationalen Radsport erneut unter Beweis zu stellen.