Pogacar dominiert zeitfahren – tour de france im visier!

Aarburg bebte gestern, als Tadej Pogacar seine Rivalen im Einzelzeitfahren der Tour de Suisse in Grund und Boden fuhr. Der slowenische Radstar entschied das Rennen mit nur einer Hundertstelsekunde Vorsprung vor Mathieu van der Poel für sich und demonstrierte eindrucksvoll seine Form für die bevorstehende Tour de France. Ein Sieg, der mehr als nur ein Etappenerfolg ist: Er kündigt die Ankunft eines neuen Dominators an.

Die knappe entscheidung: hundertstel entscheiden über sieg und niederlage

Die Spannung war kaum zu überbieten, als Pogacar in 26:37,99 Minuten die Strecke absolvierte – eine Zeit, die van der Poel nur um 31 Hundertstelsekunden übertraf. Tobias Foss sicherte sich als Dritter den Bronzeplatz. Nils Politt, als bester Deutscher, landete auf einem respektablen 14. Rang. Doch die eigentliche Sensation lag im Duell mit Richard Carapaz, den Pogacar überrundete und seine Führung in der Gesamtwertung ausbaute.

Ein Blick auf die Zahlen spricht für sich: Pogacar liegt nun 4:22 Minuten vor Carapaz und scheint auf dem besten Weg zu sein, die Schweizer Rundfahrt zu gewinnen. Das Finale am Sonntag über 150,7 Kilometer wird zeigen, ob er seine Position halten kann – ein Finale, das auf seinem Terrain stattfindet, mit gleich drei Anstiegen des Col de la Croix.

Vorbereitung auf die tour de france: pogacar auf rekordkurs

Vorbereitung auf die tour de france: pogacar auf rekordkurs

Nach seinem Triumph bei der Tour de Romandie im Mai kehrte Pogacar ins Rampenlicht zurück, um sich auf die Tour de France vorzubereiten, die am 4. Juli in Barcelona beginnt. Dort könnte er mit seinem fünften Sieg zu den Rekordgewinnern aufschließen. Es ist ein ambitioniertes Ziel, aber für den 27-Jährigen scheint alles möglich. Seine Dominanz im Zeitfahren unterstreicht seine Ambitionen und lässt die Konkurrenz bereits jetzt zittern. Die Frage ist nicht, ob Pogacar die Tour gewinnt, sondern wie deutlich er sie gewinnen wird.