Pogacar dominiert: tour de france schreibt geschichte in den pyrenäen!
Die sechste Etappe der Tour de France 2026 wird in die Geschichte eingehen – und zwar als das Comeback von Tadej Pogacar. Vor den Augen des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron pulverisierte der Slowene die Konkurrenz in einem atemberaubenden Solo durch die Pyrenäen und übernahm wieder das Gelbe Trikot. Ein Spektakel, das selbst Vingegaard in den Schatten stellte.

Der tourmalet bebt: pogacars solo-klasse
43 Kilometer lang fuhr Pogacar quasi auf verlorenem Pfad, ein einsamer Jäger in den steilen Anstiegen der Pyrenäen. Die Konkurrenz, allen voran Jonas Vingegaard, wirkte geschockt und konnte nicht folgen. Die Diskrepanz von 2:38 Minuten spricht Bände – und unterstreicht Pogacars unbestrittene Dominanz. Er demonstrierte, dass er entschlossen ist, seinen Titel zu verteidigen und auf sein fünftes Gesamtsieg in der Tour de France vorzustossen.
Der Aufstieg zum Tourmalet, einer der vier „heiligen“ Stiegen der Tour, wurde zum Schauplatz eines dramatischen Wendepunkts. Pogacars Team UAE Emirates-XRG organisierte das Rennen clever, mit Isaac Del Toro, der den Angriff lancierte, gefolgt vom Kapitän. Die Leistung des Teams war schlichtweg herausragend. Obwohl er auf sich allein gestellt war, schien Pogacar das Tempo zu lieben.
Florian Lipowitz, Deutschlands Hoffnungsträger, kam als Sechster ins Ziel, knapp drei Minuten hinter Pogacar. Sein Teamkollege Remco Evenepoel wurde Vierter, was zeigt, dass auch Red Bull-Bora-hansgrohe an diesem Tag nicht ganz mithalten konnte. Torstein Träen, der bisherige Gesamtführende, hatte einen schweren Tag und fiel weit zurück.
Die Etappe begann bei tropischer Hitze und einem Höchsttempo. Die ersten 86 Kilometer wurden mit einem Schnitt von 45 km/h abgearbeitet, bevor die Anstiege begannen. Nils Politt, Pogacars deutscher Helfer, übernahm früh die Verantwortung und sorgte dafür, dass das UAE-Team die Kontrolle behielt. Die Sprintwertung wurde erneut von Deutschlands Max Kanter gewonnen, der seine Form unter Beweis stellte und am Freitag eine weitere Chance auf den Etappensieg winkt – ein flaches Teilstück in Richtung Bordeaux.
Die Jagd nach dem fünften Titel ist eröffnet, und Pogacar demonstrierte eindrucksvoll, dass er der Mann für die Stunde ist. Die Zahlen sprechen für sich: 2:42 Minuten Vorsprung in der Gesamtwertung – eine Vorentscheidung mit Ansage.
