Pogacar dominiert die schweiz: historischer triumph bei der tour de suisse!
Tadej Pogacar hat das Unmögliche vollbracht: Er hat die lange als unbezwingbar geltende Schweizer Rennlandschaft im Sturm erobert. Nach Jahren, in denen er in der Schweiz stets vergeblich um den Sieg kämpfte, krönte er sich nun sowohl bei der Romandie als auch bei der Tour de Suisse zum souveränen Sieger – ein beispielloser Erfolg für den jungen Slowenen.
Ein triumph auf dem col de la croix
Das entscheidende Rennen fand auf dem Col de la Croix statt, einem Anstieg, der die Fahrer mit steilen Rampen und unerbittlichem Tempo an ihre Grenzen trieb. Der 19,1 Kilometer lange Anstieg mit einer Steigung von 7% wurde gleich viermal absolviert, was die Strapazen zusätzlich erhöhte. Ein Ausreißerteam von 11 Fahrern versuchte zunächst, sich abzusetzen, doch das UAE Team Emirates unter Führung von Pogacar hielt das Peloton im engen Griff und neutralisierte die Fluchtgruppe.
Der brodelnde Hochsommer und die sengende Hitze forderten ihren Tribut: Zahlreiche Fahrer mussten im Laufe der Etappe aufgeben, darunter auch der erfahrene Markel Beloki. Doch Pogacar und sein Team ließen sich nicht entmutigen und erhöhten den Druck weiter. Politt übernahm die Führung im Peloton und setzte das Tempo diktieren, was dazu führte, dass auch einige Top-Fahrer wie Van der Poel und Eulálio zurückfielen.
Decathlon unterstützte das UAE Team Emirates mit einer weiteren Tempoverschärfung, die das Feld weiter dezimierte. Doch Pogacar nutzte die Gelegenheit, um einen entschlossenen Angriff zu starten. Mit einer beeindruckenden Vorstellung auf dem Col de la Croix distanzierte er seine Konkurrenten und sicherte sich den Etappensieg sowie die Gesamtführung der Tour de Suisse. Carapaz versuchte zwar, mitzuhalten, doch Pogacars Überlegenheit war unbestreitbar.
Die Gemeinde Villars-sur-Ollon empfing Pogacar mit tosendem Applaus, als er in einem strahlenden Gelb das Ziel erreichte. Mit seinem 121. Profisieg demonstrierte Pogacar eindrucksvoll seine Klasse und bewies, dass er zu den besten Fahrern der Welt gehört.

Blick voraus: der tour de francia wartet
In weniger als zwei Wochen beginnt der Tour de Francia in Barcelona, und Pogacar reist mit breiter Brust und dem Selbstvertrauen eines Champions an die Startlinie. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und die Fans dürfen sich auf ein spannendes Rennen freuen, in dem Pogacar zweifellos eine der großen Hoffnungen auf den Gesamtsieg sein wird. Die Schweizer Rennlandschaft hat einen neuen König, und die Welt des Radsports hält den Atem an.
