Playoff-drama in der nhl: sturm und peterka scheitern!

Schock für die deutschen Eishockeyfans: Sowohl Marco Sturm mit den Boston Bruins als auch John-Jason Peterka mit den Utah Mammoth sind in der ersten Runde der NHL-Playoffs ausgeschieden. Ein jähes Ende für die Hoffnungen deutscher Spieler, die in diesem Jahr so zahlreich vertreten waren.

Bittere niederlage für sturm und die bruins

Die Boston Bruins, unter der Leitung des ehemaligen Bundestrainers Marco Sturm, mussten sich den Buffalo Sabres in einem dramatischen Sechstes Spiel mit 1:4 geschlagen geben. Ein herber Rückschlag für Sturm, dessen Zeit am Bosnischen Eis damit vorzeitig beendet ist. Nationalspieler Lukas Reichel blieb in diesem entscheidenden Spiel ohne Einsatz, was die Enttäuschung zusätzlich verstärkte. Die Sabres präsentierten sich als das klar überlegene Team und sicherten sich den Sieg in der Serie deutlich mit 4:2.

Peterka verpasst den sprung in die nächste runde

Peterka verpasst den sprung in die nächste runde

Auch John-Jason Peterka und sein Team, die Utah Mammoth, mussten die Segel streichen. Gegen die Vegas Golden Knights gab es eine deutliche 1:5-Niederlage, die die Serie mit 2:4 besiegelte. Peterka blieb in diesem Spiel ohne Scorerpunkt und konnte dem Debakel seiner Mannschaft somit nicht entgegenwirken. Die Golden Knights demonstrierten ihre Überlegenheit und stehen nun im Viertelfinale.

Sturm bleibt der letzte hoffnungsträger

Nur Nico Sturm, der mit den Minnesota Wild das Viertelfinale erreicht hat, hält die deutschen Hoffnungen am Leben. Der 30-Jährige wird nun gegen die hoch gehandelten Colorado Avalanche antreten. Es bleibt abzuwarten, ob er die alleinige Verantwortung für die deutsche Ehre tragen kann.

Ein jähes ende für viele deutsche spieler

Die diesjährige Playoff-Saison war aus deutscher Sicht besonders, da sich zuvor sieben Spieler für die K.o.-Runde qualifiziert hatten – eine beispiellose Zahl. Doch das Glück war nur von kurzer Dauer. Neben Sturm, Peterka, Draisaitl und Stützle müssen auch Joshua Samanski (Edmonton) die Segel streichen. Die NHL-Saison endet für viele deutsche Spieler also unerwartet.

Die Tampa Bay Lightning sorgte derweil für zusätzliche Spannung, indem sie sich bei den Montreal Canadiens in der Verlängerung mit 1:0 durchsetzten und damit ein siebentes Spiel erzwangen. Die Serie ist damit noch nicht entschieden und verspricht einen spannenden Abschluss.

Die Zahl spricht eine deutliche Sprache: Von sieben deutschen Playoff-Teilnehmern sind nun schon fünf ausgeschieden. Ein Zeichen dafür, dass der Weg zum Stanley Cup für deutsche Spieler auch in diesem Jahr weiterhin steinig bleibt.