Pittsburgh feiert: nfl draft begeistert stadt und fans!
Pittsburgh hat sich als
Gastgeber des NFL Draft in den Geschichtsbüchern eingeschrieben. Was viele als logistischen Albtraum befürchteten, wurde zu einem triumphalen Fest für Sportfans und eine eindrucksvolle Präsentation der Stadt – und das trotz einer Investition von rund 3,5 Millionen Dollar.Gouverneur shapiro überzeugt roger goodell
Die Verpflichtung, den Draft nach Pittsburgh zu holen, war das Werk von Gouverneur Josh Shapiro, der Roger Goodell mit Nachdruck davon überzeugt haben soll. Sein Kalkül scheint aufzugehen: Laut Ross Tucker wird der Draft einen finanziellen Schub von 200 bis 300 Millionen Dollar für die Stadt bedeuten. Eine beachtliche Summe, die sich durch die enorme Aufmerksamkeit und die Ausgaben der Besucher rechtfertigen dürfte.

Sonne, stimmung und steelers-dominanz
Das Wetter spielte seinen Teil, mit angenehmen 25 Grad Celsius sorgte es für eine ausgelassene Stimmung. Die „Fanaktivierungen“ rund um das Stadion und der NFL Experience im Point State Park verteilten die Massen geschickt und sorgten für Abwechslung. Natürlich waren die Steelers-Fans in der Mehrheit – deutlich mehr als in Detroit vor zwei Jahren – aber es kamen auch zahlreiche Anhänger anderer Teams angereist, was für eine lebendige Atmosphäre sorgte.
Und hier zeigte sich ein bemerkenswerter Unterschied zu Deutschland: Während in unseren Fußballstadien oft aggressive Auseinandersetzungen herrschen, herrschte in Pittsburgh ein respektvoller Umgangston. Kleine Gruppen von Steelers-, Ravens- und Browns-Fans lieferten sich zwar neckische Frotzeleien, aber ohne die Eskalation, die man hierzulande kennt.
Die sichtbare Präsenz der Polizei trug zusätzlich zum Sicherheitsgefühl bei. Selbst der Flussbereich zwischen Stadion und Fan Experience war großflächig abgesperrt, was die Ernsthaftigkeit der Sicherheitsvorkehrungen unterstrich.

International fans des jahres und der „german packer“
Unter den begeisterten Zuschauern befand sich auch Matthias Kraus, besser bekannt als
