Piraterie im fußball: serie a fordert 1.000 euro schadensersatz von illegalen streamern
Es ist ein Signal, das in der Fußballwelt wie ein Donnerschlag wirkt: Die Lega Calcio Serie A hat die ersten Schadensersatzzahlungen von sogenannten Piraten-Nutzern erhalten. Wer illegal Fußballspiele gestreamt hat, muss jetzt tief in die Tasche greifen – und das ist erst der Anfang einer konsequenten Jagd auf digitale Schwarzseher.
nnDie ersten zahlungen sind eingegangen
nDie Lega Calcio Serie A hat bestätigt, dass die ersten Zahlungen im Rahmen von Schadensersatzforderungen gegenüber Piraten-Nutzern bereits eingegangen sind. Diese Zahlungen folgen auf die erste Welle von Forderungsschreiben, die an Personen verschickt wurden, die von der Guardia di Finanza – dem italienischen Zoll- und Finanzkriminalitätsdienst – im Rahmen eines Strafverfahrens des Tribunals von Lecce identifiziert worden waren. Die Botschaft ist unmissverständlich: Die Schonfrist ist vorbei.
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1.000 Euro pro person – das ist der preis der illegalität
nJeder identifizierte Nutzer muss 1.000 Euro als Schadensersatz an die Lega Calcio zahlen – zusätzlich zu den bereits behördlich verhängten Verwaltungsstrafen der Guardia di Finanza. Diese Summe wurde im Rahmen einer außergerichtlichen Einigung festgesetzt. Was viele als harmlose Grauzone betrachteten, entpuppt sich nun als teures Abenteuer. Denn das ist noch längst nicht alles: Das Gesetz sieht darüber hinaus Bußgelder von bis zu 5.000 Euro vor.
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De siervo lässt keine zweifel offen
nLuigi De Siervo, Geschäftsführer der Lega Calcio Serie A, findet klare Worte – und er meint sie ernst. Seine Aussage klingt wie eine öffentliche Ansage an alle, die glauben, mit einem billigen IPTV-Abo oder einer VPN-Verbindung ungestraft davonzukommen:
nn„Endlich stellen auch wir in unserem Land die Rechtsstaatlichkeit wieder her. Piraterie ist Diebstahl, Punkt. Es ist kein cleverer Trick, sondern eine dumme Entscheidung.
