Pidruchnyi schießt vor: biathlon-star verlängert überraschend

Überraschung im Biathlon-Zirkel: Dmytro Pidruchnyi, der ukrainische Weltmeister von 2019, hat entschieden, auch in der Saison 2026/27 an den Start zu gehen. Der 34-Jährige beweist damit, dass seine Ambitionen im internationalen Sport noch lange nicht gestillt sind.

Die motivation des routiniers

„Solange ich noch nützlich bin und die jüngeren Sportler mich nicht schlagen können, warum sollte ich aufhören?“, erklärte Pidruchnyi gegenüber dem ukrainischen Portal „sportarena“. Diese Worte zeigen deutlich seine Entschlossenheit und seinen unbändigen Willen, im Team einen wichtigen Beitrag zu leisten. Die Entscheidung ist gefallen, obwohl er sich selbst natürlich immer wieder fragt, ob es nicht an der Zeit wäre, seine Karriere zu beenden – ein Gefühl, das wohl jedem Athleten bekannt ist. Der Fall der jungen norwegischen Biathletin, die bereits mit 27 Jahren ihre Laufbahn beendete, verdeutlicht, wie schnell sich die Dinge ändern können.

Führungsrolle und neue impulse

Führungsrolle und neue impulse

Pidruchnyi, der im vergangenen Winter einen 36. Platz im Gesamtweltcup belegte (nur sein Teamkollege Vitalii Mandzyn war besser), sieht sich in der Rolle des erfahrenen Anführers. „Letztes Jahr war eines der erfolgreichsten meiner Karriere“, betonte er. Seine Erfahrung und sein Wissen sind für die jüngeren Athleten von unschätzbarem Wert. Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina werden seinen vierten Auftritt bei einem solchen Großereignis markieren.

Doch es gibt auch Veränderungen hinter den Kulissen. Nach zehn Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit hat sich Pidruchnyi von seinem langjährigen Trainer Juraj Sanitra getrennt. Der Slowake, der die ukrainische Nationalmannschaft seit 2016 betreute, wurde im März 2024 von Nadiya Bilova abgelöst. Pidruchnyi wird nun individuell trainieren, um neue Impulse für seine Leistung zu generieren. Die Trennung von Sanitra mag schmerzhaft sein, aber sie zeigt auch Pidruchnys Bereitschaft, Risiken einzugehen und sich neuen Herausforderungen zu stellen.

Es bleibt abzuwarten, ob der Routinier auch bis zu den Spielen 2030 im Weltcup-Geschäft dabei sein wird. Aber eines ist sicher: Mit seiner Erfahrung, seiner Entschlossenheit und seinem unermüdlichen Training wird Pidruchnyi weiterhin für die ukrainische Nationalmannschaft kämpfen und seine Fans begeistern.