Pidcock triumphiert in andorra: dramatisches finale!
Tom Pidcock vom Q36.5 Pro Cycling Team hat die zweite Auflage der Andorra MoraBanc Clàssica für sich entschieden. Ein nervenaufreibendes Finale mit einem packenden Duell gegen Carlos Verona und Sepp Kuss krönte den Briten zum Sieger.

Ein tag für das q36.5 team
Der Sieg von Pidcock war das Ergebnis einer taktisch perfekten Vorstellung seines Teams. Kilometerlang wurde das Rennen kontrolliert, um die Kräfte der Konkurrenz zu schöpfen und Pidcock in eine optimale Position zu bringen. Besonders die Steigungen rund um den Coll de la Botella wurden zum entscheidenden Schauplatz des Rennens.
Die Fluchtgruppe des Tages, angeführt von Jefferson Cepeda (EF Education-EasyPost), hatte zunächst einen komfortablen Vorsprung herausgearbeitet und den Port d’Envalira bezwungen. Doch das Peloton ließ nicht nach und die Angreifer wurden im Laufe des Rennens kontinuierlich eingekappt. Cepeda, Bou und Fougner versuchten zwar, ihren Vorteil zu halten, doch die Dominanz des Q36.5 Teams wurde immer deutlicher.
Vor dem entscheidenden Anstieg zum Coll de la Botella griff Lidl-Trek an. Julien Bernard gelang es, einen Vorsprung herauszufahren, doch Visma-Lease a Bike und erneut Q36.5 reagierten prompt. Ein intensives Katz-und-Maus-Spiel der Favoriten folgte, bei dem Derek Gee durch einen unglücklichen Sturz ausscheiden musste.
Die letzten Kilometer waren geprägt von einem furiosen Kampf zwischen Pidcock, Verona und Kuss. Verona versuchte mit einem überraschenden Angriff die Oberhand zu gewinnen, doch Pidcock erwies sich als der stärkere Sprinter und sicherte sich den Sieg knapp vor dem Spanier. Kuss komplettierte das Podium.
Das Rennen zeigte einmal mehr die spektakuläre Mischung aus Bergwert und Gravel-Abschnitten, die die Andorra MoraBanc Clàssica so einzigartig machen. Der Abschnitt über Les Pardines forderte die Fahrer bis an ihre Grenzen und sorgte für atemberaubende Bilder im Fernsehen.
Die Schlussphase war ein Zerrissensein der Kräfte, eine Demonstration von Willenskraft und Teamarbeit. Pidcock bewies, dass er nicht nur ein außergewöhnlicher Bergfahrer, sondern auch ein taktisch versierter Rennfahrer ist.
Mit seinem Sieg setzt Pidcock Mattias Skjelmose im Klassement ab und demonstriert eindrucksvoll die Stärke des Q36.5 Pro Cycling Teams. Ein Rennen, das in die Geschichte des Radsports eingehen wird.
