Piacenza erobert palapanini und schießt modena mit 3:1 ab – jetzt droht das aus

Es war der Abend, in dem Modena das Gesicht verlor. Piacenza schlug die Netzherrn mit 17:25, 25:17, 20:25, 28:30 und nahm ihnen nicht nur die Serie, sondern auch das Heimrecht. Sonntag steht Spiel vier an – und mit ihm die dunkle Vorahnung, dass der achtmalige Meister vor eigenem Publikum scheitern könnte.

Die schlussphase, die keiner vergessen wird

Die schlussphase, die keiner vergessen wird

25:25, 26:26, 27:27 – die Anzeigetafel schien sich zu verstecken. Dann patzte Ikhbayri mit einem Aufschlag ins Netz, Iyegbekedo knallte die Pipe, Simon blockte Mazzon aus. 30:28, aus, vorbei, die Halle verstummte, als hätte jemand den Stecker gezogen.

Trainer Giuliani warf noch ein Ass im Ärmel: er nahm Buchegger raus, brachte den Libero für die Annahme. Aber Piacenza las jede Rotation wie einen offenen Brief. Drei Matchbälle, ein Timeout, ein Video-Check – und dann Jubel, der selbst die Pressedächer wackeln ließ.

Modena muss nun auf Sanguinetti verzichten, für den Anzani einspringt. Piacenza fehlen weiterhin Comparoni und Seddik, doch der 19-jährige Iyegbekedo traf jeden zweiten Ball – und machte damit klar, dass Talent keine Altersgrenze kennt.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 59 % Angriffserfolg für die Gäste, 18 Blocks gegen 11, nur vier Doppelfehler. Wer so effizient ist, braucht kein Glück, nur einen Terminkalender für die Halbfinals.

Am Sonntag um 18 Uhr empfängt Piacenza in der Landesarena – und die Gas Sales Bluenergy steht mit dem Rücken zur Wand. Wer da noch von „Favorit“ spricht, hat die letzten zehn Tage verschlafen.