Pérez überrascht alavés: vom nobody zum schlüsselspieler im copa-kampf

Ángel Pérez, ein Name, der vor wenigen Monaten in Vitoria kaum eine Rolle spielte, hat sich in Rekordzeit zum unverzichtbaren Zahnrad im Getriebe von Alavés entwickelt. Seine Entwicklung unter dem neuen Trainer Quique Sánchez Flores ist geradezu bemerkenswert und lässt die Fans im Mendizorroza-Stadion jubeln.

Die wende mit quique sánchez flores

Die wende mit quique sánchez flores

Noch vor wenigen Wochen schien der Leihspieler aus Zaragoza in der zweiten Reihe zu verschwinden. Doch mit der Ankunft von Quique Sánchez Flores hat sich das Blatt gewendet. Der frühere Nationalspieler profitiert von der taktischen Klarheit und dem Vertrauen des neuen Trainers und präsentiert sich als dynamischer und torgefährlicher Flügelspieler. Die Konsequenz: Pérez ist nun ein fester Bestandteil der Startelf.

„Das Team verbessert sich kontinuierlich“, so Pérez in einem Interview. „Wir holen uns jetzt regelmäßig Punkte und das ist für unsere Ligaverhältnisse enorm wichtig. Quique hat frische Ideen eingebracht und diese werden vom Team perfekt umgesetzt. Das sieht man auf dem Platz.“

Die Unterschiede zwischen der zweiten Liga und der ersten sind für den 25-Jährigen deutlich spürbar. „Der körperliche Aspekt und das Spieltempo sind auf einem ganz anderen Niveau. Der Ball ist ständig in Bewegung und es ist insgesamt sehr intensiv.“ Besonders seine Rolle als Schienenspieler kommt seinem Spielstil zugute. „Dort kann ich meine Stärken am besten einsetzen, denn ich habe die Sicherheit, dass ein Mitspieler hinter mir steht und kann im Angriff etwas freier agieren.“

Seine Einstellung zum bevorstehenden Derbi ist fokussiert: „Jedes Spiel ist wichtig, aber in einem Derbi ist die Motivation natürlich noch einmal größer.“ Auch das Finale um den Copa del Rey gegen Real Sociedad wird ernst genommen. „Real Sociedad ist zu Hause sehr stark. Wir wissen, dass es kein einfaches Spiel wird, aber wir wollen unbedingt die drei Punkte holen.“

Pérez blickt mit Zuversicht auf die Zukunft. „Ich könnte mir kaum mehr wünschen. Ich fühle mich hier sehr wohl und bin dankbar für die Chance, hier spielen zu dürfen. Ich habe noch viel zu geben – sowohl für das Team als auch für die Fans. Ich arbeite jeden Tag hart daran, mich weiter zu verbessern und mein Potenzial voll auszuschöpfen.“ Die Resilienz des Teams, die Fähigkeit, sich nach Rückschlägen immer wieder aufzurappeln, sieht er als eine weitere Stärke. „Das haben wir in Vigo gesehen und auch gegen Osasuna bewiesen. Wir werden immer besser, wenn wir einen harten Schlag verkraften müssen.“

Die Zeit in Vitoria fühlt sich für den jungen Spanier an wie ein Traum. „Ich hätte mir nie vorstellen können, dass ich eines Tages hier stehen würde. Ich genieße jeden Moment und arbeite hart dafür, dass dieser Traum wahr wird.“

Die Verpflichtung von weiteren Spielern, die das Offensivspiel verstärken sollen, sieht Pérez positiv. „Wir versuchen, den Strafraum mit Pässen zu besetzen, da wir zwei der besten Kopfballspieler der Liga in unseren Reihen haben. Das müssen wir nutzen.“

Mit seiner beeindruckenden Entwicklung und seinem unbändigen Willen hat sich Ángel Pérez nicht nur in das Team von Alavés gespielt, sondern auch in die Herzen der Fans. Seine Leistung ist ein Beweis dafür, dass man mit Leidenschaft und harter Arbeit auch als Nobody plötzlich zum Schlüsselspieler werden kann.