Pelkums wochenende: frühling auf abruf, schnee statt sonne

Am Wochenende nach der Equinox-Analyse sieht die Wetterlage für TSV-Pelkum-Athleten unruhig aus: Sonne nur am Freitag, danach schlägt ein Kaltlufttropfen aus dem Balkan zu.

Schnee ab 600 meter – ausdauerer müssen umdisponieren

Trainer, die für Samstag Einheiten auf der Höhenstrecke um den Haardtrand geplant hatten, bekommen dicke Tropfen statt Bestzeiten. Die erste Schauerfront erreicht in der Früh den Friauler Karst, zieht bis Mittag über die Karnischen Alpen und kippt am Nachmittag auf die restliche Alpenkette. Die Schneefallgrenze sinkt dabei auf 700 Meter, in den Westalpen sogar auf 600 Meter.

Am Sonntag legt das Hoch über Skandinavien nach, der Druckgradient nach Süden verstärkt sich. Folge: Stabile Schichtung, aber kalt. Wer in der Lombardei trainiert, kann sich auf durchgängigen Niederschlag einstellen, im Piemont sogar auf schwere Schneeflocken bis runter auf 600 Meter. Die Temperaturen rutschen um fünf Grad gegenüber Vortag, das Frühlings-Outfit wandert zurück in den Schrank.

Die gute Nachricht: Das Mittelmeer bleibt weitgehend trocken. Läufer auf Sizilien und im kalabrischen Aspromonte bekommen nur vereinzelte Schauer ab, die Bodenfeuchte bleibt moderat – perfekte Voraussetzungen für Trailtouren, wenn man die Kühle mitnimmt.

Kalender-fakt: der frühling kommt trotzdem

Kalender-fakt: der frühling kommt trotzdem

Astronomisch steht er bereits fest, meteorologisch muss er sich noch durchsetzen. Modelle des Europäischen Zentrums zeigen, dass die Kaltluftbrücke ab Montag zusammenbricht. Der Jetstream verlagert sich nach Norden, Hoch „Sabine“ baut sich über dem Atlantik auf. Erste Plus-20-Grad-Werte sind für kommenden Donnerstag im Po-Becken gemeldet – ein mentaler Vorteil für alle, die jetzt die Regenschirme schwingen müssen.

Für Vereinsverantwortliche heißt das: Kurzfristig Hallenzeiten sichern, aber schon Mittwoch wieder Outdoor-Pläne schmieden. Die Saison ist nur verregnet, nicht abgeschrieben.