Pedro Acosta vor dem Britischen Grand Prix: „Ein Wunder müsste passieren, um zu gewinnen“
Pedro Acosta ist zurück in der MotoGP-Welt und nimmt am Special Press Day der Weltmeisterschaft in London teil. Der junge Spanier hat sich während der Sommerpause erholt und besuchte sogar ein NASCAR-Rennen in den USA.
Acosta sieht Sieg in Silverstone unwahrscheinlich
Acosta schätzt seine Siegchancen in Silverstone als gering ein, bleibt aber im Kampf um die Weltmeisterschaft, auch wenn er aktuell 60 Punkte hinter dem Führenden liegt. "Ein Wunder müsste passieren, um zu gewinnen. Ich hoffe, um in den Top 5 zu kämpfen, wir sind nicht so weit entfernt", sagte er.
Er betonte, dass er sich in der Pause auf Entspannung konzentriert habe und hofft, dass KTM in der zweiten Saisonhälfte weniger technische Probleme hat. "Vielleicht haben sie hart gearbeitet. Ich hoffe, wir haben keine solchen Probleme mehr.“

Silverstone und die Titelambitionen
Silverstone sei kein Glücksbringer für ihn, aber die Fans seien großartig und die wechselnden Wetterbedingungen sorgten für zusätzliche Spannung. Bezüglich des Titels sagte Acosta: „Wir müssen uns darauf konzentrieren, keine Fehler zu machen. Wir sind näher dran, als wir zu Beginn des Jahres gedacht hätten.“
Um in Silverstone schnell zu sein, plant er, zunächst langsamer zu fahren. „Vielleicht langsam, um schnell zu sein, weil ich immer denke, ich bin in einigen Abschnitten schnell, aber dann stimmen die Zeiten nicht.“

NASCAR-Erfahrung und Blick in die Zukunft
Der Besuch eines NASCAR-Rennens in den USA war für Acosta ein Highlight. Er konnte den Indianapolis Circuit kennenlernen. Er bekräftigte sein Engagement für KTM bis zum Ende des Jahres und strebt seinen ersten Sieg an, obwohl er die starke Konkurrenz durch Aprilia und Ducati anerkennt. „Es ist schwer, aber ich hoffe, dass sich die Gelegenheit vor Jahresende bietet.“
