Pascual verlässt barça: dubai lockt mit millionengehalt!
Schock in Barcelona: Xavi Pascual steht vor dem Absprung zum Dubai Basketball Club. Der erfahrene Coach hat bereits seine Zusage gegeben und wird in den Emiraten ein neues Kapitel seiner Karriere beginnen – ein Deal, der den katalanischen Verein vor ein gewaltiges Problem stellt.

Laportas letzter trumpf: kann der präsident pascual noch zurückholen?
Die Entscheidung des Trainers kam für den FC Barcelona überraschend, obwohl die Unzufriedenheit schon länger im Raum stand. Pascual, der im November noch voller Elan in seine zweite Amtszeit gestartet war, hat offenbar die Nase voll von verpassten Chancen und dem Mangel an Verstärkungen. Die Enttäuschung über die sportliche Entwicklung der letzten Saison und die daraus resultierende Distanz zur Vereinsführung sollen ihn schließlich dazu bewogen haben, ein neues Angebot anzunehmen. Die Summe von 300.000 Euro, die er für seine Freigabe fordert, ist dabei kein Hindernis für den ambitionierten Verein aus Dubai.
Nun versucht Präsident Joan Laporta, der nach seiner Wiederwahl im März bis 2031 im Amt ist, alles in seiner Macht Stehende, um den Coach doch noch zu halten. Ein persönliches Gespräch zwischen den beiden steht kurz bevor, bei dem Laporta Pascual versichern will, dass die finanzielle Situation des Vereins deutlich verbessert wurde. Der geplante Anstieg des Budgets von 28,5 auf 36 Millionen Euro brutto könnte Pascual die Perspektive bieten, mit einer verstärkten Mannschaft um Titel zu kämpfen.
Doch die Uhr tickt. Gespräche mit Enric Masip, einem engen Vertrauten Laportas, liefen bereits im Vorfeld, aber ob sie ausreichen, um Pascual umzustimmen, ist fraglich. Der Trainer hat sich bereits endgültig mit Dubai geeinigt, wo er mit Spielern wie Okobo, Blossomgame und Diallo zusammenarbeiten wird. Der Dubai Basketball Club hat große Ambitionen und möchte bereits 2027 an der Final Four in Abu Dhabi teilnehmen – ein Projekt, das Pascual offensichtlich begeistert.
Die Verpflichtung von Spielern wie Olivier Nkamhoua, Josh Nebo und Moses Wright, sowie die fortgeschrittenen Verhandlungen mit Mike James, der bereits unter Pascals Kommando bei Panathinaikos stand, sollen das Team in den kommenden Jahren verstärken. Doch ohne den erfahrenen Coach könnte auch diese ambitionierte Neuerung scheitern.
Es bleibt abzuwarten, ob Laporta mit seinem letzten Kraftakt Pascual von seinem Plan abbringen kann. Die Zeichen stehen jedoch auf Trennung. Der Abschied von Xavi Pascual markiert das Ende einer Ära und ein neues Kapitel in der Geschichte des FC Barcelona – eines, das ohne einen seiner prägendsten Trainer geschrieben werden muss.
