Palencia triumphiert: fuenlabrada verliert erneut!

Ein Schock für die Fans von Fuenlabrada: Nur zwei Tage nach der deutlichen Niederlage in Palencia folgte die nächste Enttäuschung. Obwohl die Mannschaft um Spielertrainer Iñaki Martín einen wesentlich besseren Auftritt zeigte, verließen sie die heimische Halle mit einer knappen 83:79-Niederlage.

Die erste halbzeit: ein hoffnungsschimmer für fuenlabrada

Die erste halbzeit: ein hoffnungsschimmer für fuenlabrada

Die Partie begann, anders als im ersten Spiel, ausgeglichen. Fuenlabrada präsentierte sich taktisch cleverer und konnte sich dank einer starken Verteidigungsleistung, die an die Zeiten vor dem Playoff erinnerte, einen Vorsprung erarbeiten. Prince Ali und Renfroe glänzten mit 13 bzw. 11 Punkten in der ersten Hälfte und brachten Fuenlabrada sogar bis zu 12 Punkte in Führung. Palencia tat sich schwer, in das Spiel zu finden, wurde jedoch durch zahlreiche Fouls und die daraus resultierenden Freiwürfe am Ende des zweiten Viertels zurück ins Spiel gebracht. Mit einem knappen 45:45 ging es in die Pause.

Die zweite Hälfte: Ein Kampf auf Augenhöhe

Die dritte Viertelzeit war geprägt von Intensität und Leidenschaft – ein echter Playoff-Kandidat zeigte Fuenlabrada. Palencia benötigte seine Leistungsträger, um den Rückstand zu verkürzen und war am Ende nur noch sechs Punkte hinten. Doch die letzten Minuten gehörten Palencia. Drei Ballverluste von Fuenlabrada und strittige Schiedsrichterentscheidungen, insbesondere eine fragwürdige Aktion von Prince Ali, die einen möglichen 2+1-Punkt hätte bedeuten können, brechen den Schwung der Heimmannschaft.

Es war kein glücklicher Sieg für Palencia, aber ein verdienter. Die Mannschaft reist am kommenden Freitag mit einem komfortablen 2:0-Vorsprung im Rücken nach Fuenlabrada und hat bereits einen Fuß in der Final Four von A Coruña.

Die Abwesenheit von Benite

Bemerkenswert ist, dass Fuenlabrada erneut auf seinen Topscorer und wichtigsten Offensivspieler, Vitor Benite, verzichten musste. Doch zumindest in der ersten Halbzeit schien sein Fehlen die Mannschaft nicht zu beeinträchtigen. Die Spieler zeigten eine beeindruckende Geschlossenheit und kämpften verbissen um jeden Ball. Dass sie letztendlich scheiterten, liegt nicht an der fehlenden individuellen Klasse, sondern an einem entscheidenden Nachlassen in den letzten Minuten.

Palencia demonstrierte einmal mehr ihre enorme Energie und konnte diese in einen weiteren Sieg umwandeln. Der nächste Schritt Richtung Final Four ist damit bereits getan.