Pafos krempelt die bank neu: sá pinto übernimmt!

Schock in Zypern: Albert Celades ist bei Pafos Geschichte! Nach nur 21 Spielen und einem ambitionierten, aber letztlich erfolglosen Versuch, das Team zu stabilisieren, wurde der Spanier entlassen. Ein Wechsel mit Folgen, der nun Ricardo Sá Pinto an die Seitenlinie bringt – und das mit ordentlich internationalem Erfahrungsschatz.

Ein kurzer, aber turbulenter intermezzo für celades

Celades übernahm das Ruder im Januar, als Juan Carlos Carcedo zum Spartak Moskau wechselte. Seine Bilanz liest sich zwar mit neun Siegen, sechs Unentschieden und sechs Niederlagen nicht katastrophal, doch die Liga-Leistung war jämmerlich. Pafos liegt aktuell abgeschlagen auf dem vierten Platz, 19 Punkte hinter dem Tabellenführer Omonia – eine Distanz, die in der zypriotischen Liga kaum noch zu überwinden ist. Der Pokalfinal mag zwar ein Lichtblick gewesen sein, doch letztlich reichte er nicht, um Celades' Job zu sichern.

Ein historischer Moment: Unter Celades' Führung feierte Pafos einen denkwürdigen Sieg in der Champions League Qualifikation gegen Slavia Prag. Ein Moment, der in die Vereinsgeschichte einging und zeigte, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Doch dieser Glanz blieb eine Ausnahme.

Sá pinto kommt: ein erfahrener trainer mit internationaler strahlkraft

Sá pinto kommt: ein erfahrener trainer mit internationaler strahlkraft

Die Antwort der Vereinsführung auf die sportliche Misere ist Ricardo Sá Pinto. Der Portugiese bringt eine beeindruckende Vita mit, die ihn zu einem gefragten Trainer in ganz Europa und darüber hinaus gemacht hat. Seine Stationen umfassen namhafte Klubs wie Sporting CP, Estrella Roja Belgrad, Standard Lüttich, Legia Warschau, Braga, Vasco da Gama, Esteghlal und Raja Casablanca – ein Beweis für seine Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit.

Kein Unbekannter: Sá Pinto ist dem zypriotischen Fußball nicht fremd. Er führte bereits APOEL zur Meisterschaft in der Saison 2023/24, bevor Carcedo ihn beerbte. Seine Erfolgsliste umfasst zudem den Gewinn des belgischen Pokals mit Standard Lüttich (2017/18) und die Supercopa do Irán mit Esteghlal (2022/23). Sá Pinto übernimmt eine Mannschaft in der Krise und wird vor einer großen Herausforderung stehen. Kann er das Ruder herumreißen und Pafos zurück in die Erfolgsspur bringen? Die Fans dürfen gespannt sein.

Die Verpflichtung Sá Pintos ist ein klares Signal an die Konkurrenz: Pafos will wieder angreifen und den Anschluss an die Spitze der Liga halten. Die kommende Saison verspricht jedenfalls Spannung und Dramatik.