Padres verlängern vertrag mit a.j. preller trotz möglicher eigentümerwechsel

Padres sichern sich ihren baseball-chef

PEORIA, Arizona – Die San Diego Padres haben den Vertrag von A.J. Preller, ihrem langjährigen Leiter der Baseball-Operationen, verlängert. Dies sorgt für Stabilität in einem Franchise, das sich in naher Zukunft möglicherweise in neuem Besitz befinden wird. Die genaue Laufzeit des neuen Vertrags wurde nicht bekannt gegeben, aber die Einigung selbst beendet Spekulationen über eine mögliche Nicht-Verlängerung angesichts der unsicheren Eigentumsverhältnisse.

Interesse an einem verkauf des teams

Interesse an einem verkauf des teams

John Seidler, einer der Brüder des verstorbenen Eigentümers Peter Seidler, gab bekannt, dass er „enormes Interesse“ an dem Team von anderen Käufern erhalten habe. Er betonte erneut, dass das Franchise nicht aus San Diego verlagert werde und dass eine neue Gruppe es „wahnsinnig“ finden würde, dies zu tun. Die Padres haben sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Franchises im Baseball entwickelt, unter anderem dank der finanziellen Verpflichtungen von Peter Seidler und der geschickten Kaderplanung von Preller.

Was wünscht sich der derzeitige eigentümer?

Was wünscht sich der derzeitige eigentümer?

Auf die Frage, wonach er bei einem potenziellen neuen Eigentümer suchen würde, sagte John Seidler: „Wir würden gerne sehen, was jeder sehen möchte. Jemanden mit Verbindungen zu San Diego, einer tiefen Liebe zu San Diego und der mit dem Baseball aufgewachsen ist, damit er die Arbeit, die wir in der Gemeinde leisten, fortsetzen und ein Produkt auf dem Feld liefern kann, das den Fans gefällt.“

Verkaufsgespräche und rechtliche auseinandersetzungen

Verkaufsgespräche und rechtliche auseinandersetzungen

Die Padres kündigten im November an, einen möglichen Verkauf des Teams zu prüfen, zwei Jahre nach dem plötzlichen Tod von Peter Seidler. Dieser Schritt ist seitdem immer wahrscheinlicher geworden. Am 2. Februar verzichtete Sheel Seidler, die Witwe von Peter Seidler, auf die meisten Ansprüche aus einer ursprünglichen Klage, in der sie unter anderem behauptete, die rechtmäßige Kontrollperson des Franchises zu sein. Der Athletic berichtete kurz darauf, dass bis Ende des Monats erste Gebote für die Padres erwartet werden.

Preller: ein aggressiver stratege

Preller: ein aggressiver stratege

A.J. Preller (48) geht in seine 12. volle Saison als Leiter der Baseball-Operationen der Padres. In dieser Zeit hat er mehrere Umbrüche gemeistert, mehrere Manager durchlaufen und eine Vielzahl von Stars verpflichtet, darunter Manny Machado, Fernando Tatis Jr., Jackson Merrill, Juan Soto, Josh Hader, Yu Darvish und Joe Musgrove. Er hat ein stetig nachfüllendes Farm-System genutzt, um Top-Talente zu akquirieren und die Padres in den letzten sechs Jahren viermal in die Playoffs zu führen.

Aktuelle kaderanpassungen und vertragsverlängerung

Aktuelle kaderanpassungen und vertragsverlängerung

Die finanzielle Flexibilität der Padres ist seit dem Tod von Peter Seidler gesunken, was Preller zu kreativen Lösungen zwingt. In letzter Zeit konnte er günstige Verträge mit Nick Castellanos und den Pitchern German Marquez und Griffin Canning abschließen, um den Kader zu verstärken. Die Verzögerung bei seiner Vertragsverlängerung wurde in Padres-Kreisen zunehmend diskutiert. Machado nutzte die Verpflichtung von Castellanos sogar, um sich für eine Verlängerung Prellers einzusetzen.

Ein langer weg zur einigung

John Seidler erklärte, dass er und Preller, die eine besonders enge Beziehung zu Peter Seidler hatten, bereits vor 12 Monaten Gespräche über eine Verlängerung aufgenommen hatten. Die Verzögerung sei darauf zurückzuführen, dass sie seit dem Ausscheiden der Padres in der Wildcard-Runde im vergangenen Herbst nur wenige Möglichkeiten für persönliche Gespräche hatten. Am Sonntag kam es dann zur vierten persönlichen Begegnung, die zu einem neuen Vertrag führte.

Die bedeutung von a.j. preller

„Es war wichtig, die Einigung zu erzielen, denn A.J. ist der Architekt des Teams“, sagte John Seidler. „Ohne A.J.s Kaderplanung wären wir heute nicht dort, wo wir sind.“