Pádel erobert rom: papst franziskus schenkt segen dem neuen sportboom

Rom bebt im Takt der Schläge – und das nicht nur wegen des prestigeträchtigen Premier Padel Italy Major. Die italienische Hauptstadt hat sich in den letzten Tagen endgültig dem Pádel-Fieber ergeben, und das mit Segen ganz oben: Papst Franziskus höchstpersönlich hat sich einen Besuch des Turniers nicht nehmen lassen und damit einem der weltweit wachstumsstärksten Sportarten seine wohl größte Anerkennung zollt.

Ein ungewöhnliches geschenk für den pontifex

Die Szene ist fast surreal: Luigi Carraro, Präsident der Internationalen Pádel-Föderation (FIP), und der argentinische Pádel-Star Paquito Navarro statteten Papst Franziskus im Vatikan zu einem Besuch. Im Gepäck: eine hochwertige Pádel-Schläger und eine VIP-Akkreditierung für das Italy Major. „Der Sport soll stets eine Schule der Brüderlichkeit und nicht der sterilen Rivalität sein, ein Ort der Begegnung und nicht der Ausgrenzung, ein Weg des Friedens und nicht der Gewalt“, so die Botschaft des Papstes, der sich sichtlich über die Geste freute und die Bedeutung des Sports für die Förderung von Freundschaft und Teamgeist hervorhob.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Vatikan Pádel-Begeisterung zeigt. Bereits vor drei Jahren, bei einem Besuch von Carraro und Delfina Brea, erhielt Papst Franziskus ebenfalls eine Pádel-Schläger, die anschließend für einen wohltätigen Zweck versteigert wurde, um 500 bedürftigen Familien zu helfen. Die Geste unterstreicht die wachsende Anerkennung des Sports als positiven Einflussfaktor in der Gesellschaft.

Madrid steht bereit: papstbesuch mit sportlicher begleitung

Madrid steht bereit: papstbesuch mit sportlicher begleitung

Doch das ist noch nicht alles. Nächste Woche wird Papst Franziskus in Madrid zu Besuch sein, wo er neben mehreren Gottesdiensten unter anderem auf der Plaza de Cibeles und im Estadio Santiago Bernabéu auch ein Treffen mit dem spanischen Regierungschef Pedro Sánchez geplant hat. Ob auch hier ein Blick auf die dynamische Pádel-Szene auf dem Programm steht, bleibt abzuwarten – eines ist jedoch sicher: Der Sport hat sich im Bewusstsein der höchsten kirchlichen Würdenträger fest etabliert. Die Zahl der Pádel-Plätze in Italien wächst rasant, und die Begeisterung für den Sport scheint unaufhaltsam. Die Pádel-Revolution hat Rom und nun auch den Vatikan erreicht.