Österreichisches Skisprung-Team mit frischem Aufgebot beim Sommer-Grand-Prix in Courchevel

Nach dem Auftakt in Polen geht der Sommer-Grand-Prix im Skispringen am kommenden Wochenende in Courchevel, Frankreich, weiter. Das österreichische Team tritt mit einem deutlich veränderten Kader an.

Neues Aufgebot für Courchevel

Wie das Fachportal "skijumping.pl" berichtet, werden Stephan Embacher, Jan Hörl, Stefan Kraft, Maximilian Ortner, Jonas Schuster und Daniel Tschofenig das Sextett für die Wettkämpfe am 8. und 9. August bilden. Zuvor waren in Wisla Lukas Haagen, Hannes Landerer, Johannes Poelz, Julijan Smid, Jakob Steinberger, Simon Steinberger und Marco Wörgötter im Einsatz.

Wörgötter überzeugt in Wisla

Wörgötter überzeugt in Wisla

Marco Wörgötter hatte beim Auftakt-Wochenende in Wisla am Samstag auf der Adam-Malysz-Schanze einen beachtlichen zweiten Platz belegt und am folgenden Tag als Achter seine gute Form bestätigt.

Blick nach vorne: Olympische Spiele 2030 in Courchevel

Blick nach vorne: Olympische Spiele 2030 in Courchevel

Der ÖSV hatte bereits vor dem Saisonstart angekündigt, dass die erste Riege in Courchevel erwartet wird. Die Schanze wird 2030 Austragungsort der Olympischen Skisprung-Wettbewerbe sein, was einen frühen positiven Eindruck wertvoll macht.

Österreichische Springer zu den Topfavoriten

Der Sommer-Grand-Prix führt nach Frankreich weiter nach Rasnov, Rumänien (19. und 20. September) und Klingenthal, Deutschland (24. und 25. Oktober). Der Ernstfall im Skispringen beginnt dann ab dem 20. November mit dem Weltcup-Winter in Lillehammer, Norwegen. Die österreichische Nationalmannschaft gilt als einer der Topfavoriten. Im letzten Winter schafften es Daniel Tschofenig (3.), Stephan Embacher (6.), Jan Hörl (8.) und Stefan Kraft (10.) in die Top 10 des Gesamtklassements. Embacher und Hörl gewannen zudem Gold im Super-Team-Wettbewerb.