Österreich im wm-fieber: arbeitssieg gegen jordanien ebnet weg zum k.o.!
Santa Clara bebte Fußballgeschichte, als Österreich sich gegen alle Erwartungen ein hart erkämpftes 3:1 gegen Jordanien sicherte. Ein Eigentor, ein Elfmeter und ein frühes Tor von Romano Schmid brachten die Rangnick-Elf vorzeitig in Fahrt, auch wenn die Leistung noch Verbesserungspotenzial aufweist. Der erste Sieg seit 28 Jahren bei einer Weltmeisterschaft ist ein Signal an die Konkurrenz – und ein Grund für österreichische Fans, zu jubeln.
Die anfangsschwierigkeiten und die jordanische antwort
Die Erleichterung war greifbar, als Romano Schmid in der 20. Minute mit einem Traumtor für die Führung sorgte. Doch die Jordanier, bei ihrer ersten WM-Teilnahme überhaupt, ließen sich nicht entmutigen. Im Gegenteil: Ali Olwan sorgte in der 50. Minute für den historischen ersten Treffer Jordaniens bei einer Weltmeisterschaft und ließ die Euphorie auf den Tribünen explodieren. Das Team von Trainer Jamal Sellami zeigte Moral und taktische Reife, die Österreich zunächst in Verlegenheit brachte.

Eigentor und arnautovic entscheiden die partie
Die Entscheidung fiel dann in der Schlussphase. Yazan Al-Arab schoss sich in der 77. Minute unglücklicherweise selbst ins eigene Netz, und Marko Arnautovic verwandelte einen Handelfmeter in der Nachspielzeit. Ein klarer Sieg, der aber auch zeigte, dass die Rangnick-Elf noch nicht ihr volles Potenzial ausgeschöpft hat.

Die nächste hürde: argentinien und messi
Das Spiel gegen Jordanien offenbarte Schwächen in der Defensive und im Mittelfeld. Die schnellen Konter der Jordanier setzten die Österreicher mehrmals unter Druck. Gegen Argentinien und den Superstar Lionel Messi wird eine deutlich bessere Leistung gefordert, wenn die K.o.-Runde tatsächlich greifbar werden soll. Die Stabilität in der Abwehr muss dringend verbessert werden, und im Angriff gilt es, mehr Variabilität zu zeigen. Sasa Kalajdzic, der gegen Jordanien in der Startelf stand, wird gegen Messi vermutlich eine noch größere Aufgabe haben.
Die Leistung von Torhüter Alexander Schlager war entscheidend, um den Jordanischen Druck zu neutralisieren. Seine Paraden hielten die Hoffnung am Leben, als es am brenzligsten wurde.
Die Auslosung hat es in sich: Österreich trifft im zweiten Spiel auf den amtierenden Weltmeister Argentinien. Ein Duell der Superlative, das alles andere als ein Selbstläufer wird. Die Fans dürfen sich auf ein spannendes Kräftemessen freuen, in dem es für Österreich darum geht, sich gegen die argentinische Galaktik zu behaupten.
