Osasuna bangt auf: lisci fordert kampfgeist im el sadar!
Ein Schock für die Rojillos: Nach einer Reihe von enttäuschenden Auswärtsauftritten steht Osasuna vor einer entscheidenden Prüfung im heimischen El Sadar. Trainer Alessio Lisci hat die Segel gehisst und eine klare Botschaft an seine Mannschaft gerichtet: Es gilt, die verlorene Stärke zurückzugewinnen und vor allem, die Punkte im eigenen Stadion zu holen.
Die auswärtsschwäche muss gestoppt werden
Die jüngsten Auswärtsauftritte waren schlichtweg unbefriedigend, Lisci spricht offen von einer „Aufgabe, die es zu lösen gilt“. Doch der italienische Coach blickt nach vorne und appelliert an die Verantwortlichkeit der Mannschaft. „Wir müssen zuhause stärker werden, wir haben die Pflicht, Punkte zu holen“, betont er. Das Spiel gegen den Atlético de Madrid wird kein Zuckerschlecken sein, aber Lisci fordert von seinen Schützlingen, „den Kopf hochzukriegen“ und sich der Herausforderung zu stellen.
Ein weiterer Knackpunkt ist die Selbstkritik. Nach dem Spiel gegen Levante übernahm Lisci die volle Verantwortung. „Die Schuld liegt bei mir“, erklärte er offen. Er betont, dass er seine Spieler schützen müsse, da sie sichtlich erschöpft sind. Sollte es notwendig sein, „die Sticke zu verteilen“, so falle der Zorn auf den Trainer zurück – und das sei auch gut so. „Der Trainer muss immer mehr tun, für das Wohl des Teams. Ob gut oder schlecht.“

Simeones fegersteig – eine neue herausforderung
Die anstehende Begegnung mit Atlético de Madrid stellt Osasuna vor eine enorme Hürde. Lisci lobt Simeones Arbeit und bezeichnet ihn als einen der besten Trainer Europas. „Er hat einen klaren Stil, klare Ideen und seine Mannschaft ist hervorragend eingestellt“, so der Italiener. Ob nun junge Talente oder die etablierten Stars auf dem Platz stehen, das Spiel wird „sehr schwierig“ – eine Feststellung, die angesichts der Qualität des Gegners kaum widerlegt werden kann.
Ein besonderes Augenmerk gilt dem Torwartduell. Sergio Herrera ist nach dem verpassten Einsatz verständlicherweise enttäuscht, doch Lisci betont sein Vertrauen in Aitor Fernández, der morgen im Kasten stehen wird. Auch die Rückkehr von Víctor Muñoz rückt näher, obwohl er gegen Atlético noch ausfallen wird. „Er ist sehr nah dran“, versichert Lisci.
Die Frage, wie Osasuna sich im Kampf um die europäischen Plätze schlagen wird, bleibt offen. „Vergleiche mit vergangenen Saisons sind sinnlos, da die Umstände völlig anders sind“, so Lisci. Alle Teams sind in Topform und liefern sich einen erbitterten Kampf. „Wir können nicht mit einem Atlético rechnen, das uns das Leben verschenkt. Wir müssen bis zum Äußersten gehen, denn wir wissen nicht, in welcher Liga wir spielen – und das ist das Wichtigste.“
Morgen gilt es, alles auf eine Karte zu setzen. Die Spieler müssen mit voller Konzentration und Energie aufs Feld gehen, denn die Zeit drängt und die Punkte sind entscheidend. Die Rojillos stehen vor einer Mammutaufgabe, doch mit Leidenschaft und Kampfgeist ist alles möglich. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, sich nicht von der Dominanz des Gegners einschüchtern zu lassen und selbst aktiv zu werden. Sonst wird es ein schwerer Abend für Osasuna.
