Orlando zaubert ohne franz wagner – 39-punkte-klatsche gegen bucks

Die Orlando Magic schießen die Milwaukee Bucks mit 130:91 aus der Halle – und das ohne ihren deutschen Leitwolf. Franz Wagner muss weiterhin mit der Hand in der Schlinge zusehen, wie seine Teamkollegen die längste Siegesserie der Saison auf vier Spiele ausbauen. Die Eastern Conference bebt.

Playoff-platz sechs ist kein zufall mehr

Tristan da Silva und Moritz Wagner tragen deutsche Flagge, aber vor allem tragen sie Orlando in Richtung Postseason. Da Silva liefert das komplette Paket: fünf Punkte, sechs Rebounds, fünf Assists. Moritz holt sich neun Bretter und drei Punkte – Statistiklinien, die keinen Rekord einstürzen, aber den Sieg zementieren. Denn die Magic schießen 48 % aus dem Feld, während Milwaukee ohne Giannis Antetokounmpo erneut rudert. Der Grieche fehlt bereits zum 30. Mal – eine Marke, die seine 13 Jahre NBA auf eine harte Probe stellen.

Paolo Banchero dagegen spielt wie ein Mann, der die Playoffs schon vor Augen hat. 33 Punkte, acht Rebounds, nur zwei Ballverluste – Zahlen, die in der Nacht von Milwaukee durchs ganze League-Pass-Universum hallen. Die Bucks kassieren die höchste Niederlage der Saison, Orlando feiert den 35. Sieg und rückt auf Rang sechs vor. Die Atmosphäre im Fiserv Forum kippt schon im dritten Viertel, als die Magic mit 18-0 davonstürmen.

Wembanyama lässt die spurs träumen

Wembanyama lässt die spurs träumen

Zwischenzeitlich führt Victor Wembanyama die San Antonio Spurs mit 29 Punkten zu einem 145:120 gegen Houston. Die Spurs gewinnen 15 der letzten 16 Partien und stehen im Westen nur noch hinter dem Champion Oklahoma City. Die große Französisch-Show überschattet selbst die Tatsache, dass Houston 42 % aus der Dreierlinie trifft – und trotzdem chancenlos bleibt.

Die Botschaft des Abends: Ohne deutsche Stars kann Orlando gewinnen, mit einem französischen Superstar gewinnt San Antonio fast zur Gewohnheit. Die Playoffs rücken näher – und mit ihnen die Frage, wie lange die Verletztenlisten noch mitspielen dürfen.