Olympiakos bricht den fluch: historischer euroleague-triumph!
Athen tobte! Olympiakos Piräus hat im dritten Anlauf den erbitterten Kampf gegen Angstgegner Real Madrid in der EuroLeague für sich entschieden und sich mit 92:85 (44:44) den Titel geholt. Ein Sieg, der nicht nur die griechische Basketballszene in Ekstase versetzt, sondern auch eine lange Durststrecke beendet – der letzte Triumph datiert aus dem Jahr 2013.

Die enttäuschung im lager der madrilenen
Für Real Madrid, das zum fünften Mal in Folge ein Final Four erreichte, war es eine bittere Pille. Trotz 24 Punkten von Trey Lyles und einer starken Leistung in weiten Teilen des Spiels, fehlte am Ende die nötige Durchschlagskraft im entscheidenden Abschnitt. Die Madrilenen verpassten damit den insgesamt vierten Titel in der EuroLeague-Geschichte, nachdem man Piräus bereits 2015 und 2024 geschlagen hatte. Florentino Pérez, Präsident des spanischen Rekordmeisters, war persönlich vor Ort, um sein Team zu unterstützen, doch auch seine Anwesenheit konnte den Lauf der Dinge nicht wenden.
Das Spiel war bis zum Schluss ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Bei einem Stand von 80:80 legten die Griechen einen entscheidenden Endspurt hin, der durch die herausragende Leistung von Evan Fournier (20 Punkte) getragen wurde. Der Franzose war der überragende Mann auf dem Feld und führte sein Team zum Sieg. Die Atmosphäre in der ausverkauften Halle war elektrisierend, ein wahres Spektakel für die Fans.
Ein besonderer Moment für David Krämer, der jedoch im Finale erneut auf eine Einsatzzeit verzichten musste. Der deutsche Nationalspieler hatte vor dem Turnier seine Hoffnung auf einen großen Titel zum Ausdruck gebracht: „Es bedeutet mir sehr viel! Man weiß nie, ob man so etwas wieder erlebt.“ Doch sein Traum platzte im Finale, obwohl er Teil des Teams war, das nun den europäischen Basketball-Himmel erobert hat.
Die griechische Euphorie ist grenzenlos. Nach Jahren der Enttäuschung feiern die Fans ihren Verein als den neuen König Europas. Olympiakos Piräus hat bewiesen, dass man mit Leidenschaft, Kampfgeist und taktischer Finesse auch die größten Gegner bezwingen kann. Die Zahl spricht für sich: 92 Punkte gegen eine der stärksten Mannschaften Europas. Ein Triumph, der in die Geschichte des griechischen Sports eingeht.
