Olympiakos bricht den fluch: euroleague-titel nach 2013!
Athen tobte! Nach Jahren der Enttäuschung hat Olympiakos Piräus im packenden Finale gegen Angstgegner Real Madrid die EuroLeague geholt. Der Jubel kann kaum größer sein, denn der Titelgewinn markiert das Ende einer Durststrecke, die seit 2013 andauerte.

Ein finale voller dramatik und wendungen
Vor einem ausverkauften Haus in Athen lieferten sich die Teams einen umkämpften Schlagabtausch. Das Spiel endete mit einem knappen 92:85 für Olympiakos, nachdem man im Schlussspurt die Oberhand gewonnen hatte. Real Madrid, das bereits das fünfte Mal in Folge das Finale erreichte, musste sich geschlagen geben und verpasste damit den insgesamt vierten Titel. Die Erinnerungen an die Niederlagen von 2015 und 2024 schienen noch frisch im Gedächtnis der Madrilenen.
Ein bitteres Aus für den deutschen Nationalspieler David Krämer, der trotz seiner Erfahrung und Weltmeistertitel erneut ohne Einsatz blieb. Sein erster großer Vereinstitel in der EuroLeague musste er sich somit noch einmal anders vorstellen. Die Anwesenheit von Reals Präsident Florentino Pérez beim ersten Final Four auf griechischem Boden seit 2007 konnte die Stimmung im Lager der Spanier ebenfalls nicht aufhellen.
Evan Fournier war mit 20 Punkten der herausragende Spieler im Trikot von Olympiakos. Trey Lyles konnte mit 24 Punkten für Real Madrid die Niederlage nicht verhindern. Die griechische Defensive erwies sich als entscheidend, als sie in der entscheidenden Phase des Spiels die Angriffe von Madrid erfolgreich unterbinden konnte.
Die EuroLeague-Geschichte wird nun um ein weiteres Kapitel reicher. Panathinaikos Athen bleibt mit fünf Titeln weiterhin Rekordsieger, doch Olympiakos hat mit diesem Triumph bewiesen, dass man auch nach schwierigen Zeiten wieder an die Spitze zurückkehren kann. Die Fans in Athen feiern ausgelassen, während die Verantwortlichen von Olympiakos bereits auf die nächste Saison blicken.
