Olympia 2026: hase und volodin kämpfen um ihre verdiente belohnung

Olympia 2026: hase und volodin kämpfen um ihre verdiente belohnung

Mailand Cortina 2026 steht vor der Tür, und für Minerva-Fabienne Hase und Nikita Volodin beginnt am Sonntag ihre große Chance. Nach einem langen und herausfordernden Weg, der auch die komplizierte Einbürgerung Volodins umfasste, wollen die beiden Eiskunstläufer bei den Olympischen Winterspielen zeigen, was in ihnen steckt. Eine Medaille wäre die Krönung ihrer gemeinsamen Arbeit.

Der weg zur olympia-teilnahme war steinig

Die Vorbereitung auf Olympia war alles andere als einfach. Neben dem sportlichen Training stand vor allem die Einbürgerung von Nikita Volodin im Fokus. Er musste nicht nur die deutsche Sprache erlernen, sondern sich auch in Deutschland integrieren. Volodin betont, dass er sich gut integriert fühlt und sich als Teil des Teams sieht. Die Anstrengungen haben sich gelohnt: Er besitzt seit August letzten Jahres den deutschen Pass.

Ein eingespieltes team mit unterschiedlichen charakteren

Ein eingespieltes team mit unterschiedlichen charakteren

Das Paar hat in den letzten drei Jahren gelernt, die unterschiedlichen Persönlichkeiten zu nutzen. Minerva-Fabienne Hase legt Wert auf Struktur und Planung, während Nikita Volodin einen unbeschwerteren Ansatz bevorzugt. Trainer Dmitri Sawin beschreibt sie sogar wie ein altes Ehepaar: Sie können streiten, diskutieren und lachen – aber am Ende ergänzen sie sich perfekt.

Vorbereitung auf den wettkampf

Vorbereitung auf den wettkampf

Die letzten vier Wochen verbrachten Hase und Volodin intensiv mit dem Olympia-Feinschliff. Zuerst in Oberstdorf, dann in einem fünftägigen Trainingslager in der Schweiz. Es ging um Details, um die letzte Perfektion zu erreichen. “Ich denke, was das Training angeht, können wir nicht besser vorbereitet sein”, sagte Hase. Trainer Knut Schubertlobt den unbedingten Perfektionismus des Paares.

Erfolge und ziele

Im Januar 2025 feierten Hase/Volodin ihren ersten EM-Titel und etablierten sich damit in der Weltspitze. Zwei Monate später folgte die Silbermedaille bei der WM. Auch wenn sie nach einer wechselhaften Saison nicht als Top-Favoriten gelten, sind sie definitiv Kandidaten für das Podest. Ihr Ziel ist es, ihre besten Programme zu zeigen und die Entscheidung den Richtern zu überlassen.

Das kurzprogramm und die medaillenmission

Am Sonntag beginnt für Minerva-Fabienne Hase und Nikita Volodin ihre Medaillenmission mit dem Kurzprogramm (ab 19:45 Uhr bei Eurosport und HBO Max). Sie wollen ihr Bestes geben und die olympische Atmosphäre genießen. Für Volodin wäre eine Medaille “das beste Geschenk”, wenn sie ihr Potential voll ausschöpfen können. Die Hoffnung auf eine glänzende Medaille ist groß.

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