Olympia 2026: feldmeier und mark setzen ein zeichen – nacktfotos für mehr akzeptanz

Olympia 2026: eishockey-star und bob-weltmeisterin sorgen für gesprächsstoff

Mailand Cortina 2026 steht vor der Tür, und bereits jetzt sorgen zwei deutsche Sportlerinnen für Schlagzeilen: Eishockey-Stürmerin Franziska Feldmeier und Bob-Weltmeisterin Vanessa Mark haben sich für das Magazin „Playboy“ fotografieren lassen. Die Bilder zeigen die Athletinnen in einer ungewohnten Pose und sollen ein starkes Statement setzen.

Ein statement gegen körperbilder im sport

Die beiden Sportlerinnen möchten mit den Aufnahmen auf die unrealistischen Körperbilder aufmerksam machen, mit denen Frauen im Sport konfrontiert werden. Sie betonen, dass eine sportliche, muskulöse Figur genauso feminin und schön sein kann. Feldmeier sagt im Interview mit dem „Playboy“: „Ein sportlicher, muskulöser Körper kann genauso feminin und schön sein. Genau das wollte ich zeigen.“

Vorurteile im eishockey

Vorurteile im eishockey

Franziska Feldmeier spricht offen über die Vorurteile, denen sie als Eishockeyspielerin ausgesetzt ist. „Da fallen Begriffe wie ‚Mannweiber‘ bis hin zu Sätzen wie: Du bist viel zu hübsch, um Eishockey zu spielen“, erzählt sie. Sie möchte damit zeigen, dass Sportlerinnen nicht aufgrund ihres Aussehens bewertet werden sollten.

Verletzungspause als chance für vanessa mark

Für Vanessa Mark hat die Möglichkeit, sich für den „Playboy“ zu zeigen, eine besondere Bedeutung. Aufgrund einer Knieverletzung kann sie nicht an den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina teilnehmen. „Gerade in dieser schwierigen Phase bedeutet mir das Cover sehr viel. Es zeigt mich nicht nur als Athletin, sondern auch als Mensch mit Höhen und Tiefen“, erklärt sie.

Mehr sichtbarkeit für den frauensport

Feldmeier betont, dass sie früher kaum Frauen-Eishockey gekannt habe. „Deshalb finde ich es heute besonders schön, wenn junge Spielerinnen zu mir kommen und sagen, ich sei ihr Vorbild. Das gab es zu meiner Zeit kaum. Frauen-Eishockey war einfach nicht sichtbar.“ Sie hofft, dass ihre Geschichte und die der anderen Sportlerinnen dazu beitragen, den Frauensport stärker in den Fokus zu rücken.

Cyberangriffe auf olympia abgewehrt

Neben den persönlichen Geschichten der Athletinnen gab es auch Nachrichten zur Sicherheit der Olympischen Spiele. Italien hat erfolgreich russische Cyberangriffe abgewehrt, um die Spiele vor Störungen zu schützen. Dies zeigt die hohe Priorität, die der Sicherheit des Events eingeräumt wird.

Ausblick auf die spiele und darüber hinaus

Während Feldmeier am 5. Februar ihr erstes Spiel bestreiten wird, muss Mark die Spiele von der Seitenlinie verfolgen. Beide Sportlerinnen sind jedoch einig, dass sie mit ihrem Engagement ein Zeichen setzen wollen – für mehr Akzeptanz, mehr Sichtbarkeit und mehr Wertschätzung für Frauen im Sport.